Sozialpädagogisches Praktikum mal anders

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Niederlande - Anfang Juni 2017 unternahmen acht neurologisch erkrankte Kinder im Alter zwischen neun und 18 Jahren, acht Betreuerinnen sowie vier weitere Begleiter eine Segelfreizeit auf dem holländischen Ijsselmeer.

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Nach der von allen Seiten als erfolgreich eingeschätzten Skifreizeit der Kinder- und Jugendneurologie des Kasseler Klinikums im vergangenen Jahr wurden früh Pläne geschmiedet, Kindern und Jugendlichen mit Handicap eine ähnliche Freizeit auch im Sommer 2017 zu ermöglichen. Der Förderverein "freuNde" hatte sich dieses Jahr für seine Schützlinge etwas ganz Besonderes ausgedacht: mithilfe von Spenden der Kassler Wizards konnte der Förderverein eine Segelfreizeit in den Niederlanden finanzieren, die wiederum von Dr. Rudolf Funke, Oberarzt der Kinder- und Jugendneurologie, geleitet wurde. Durch die Kooperation der Kasseler Klinik für Neuropädiatrie und des Sozialpädiatrischen Zentrums mit der Fachschule für Sozialwesen in Ziegenhain begleiteten sechs angehende Erzieherinnen die Segelfreizeit auf dem Ijsselmeer. Als weitere Begleitpersonen fuhren Alexander Riehm (Klassenlehrer der angehenden Fachkräfte am BerufsschulCampus Schwalmstadt), Christopher Benkel (Krankenpfleger) sowie Luise Jochheim (Sonderpädagogin an Kasseler Schule für Kinder mit besonderem Förderbedarf), eine FSJlerin sowie eine Studentin der Sozialen Arbeit mit.

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Nachdem sich alle Betreuerinnen einige Wochen zuvor zum Kennenlernen der Kinder und Eltern in Kassel getroffen hatten, begann das Abenteuer „Segeltörn“ am Montag, 05. Juni 2017, mit dem Zusammentreffen aller Beteiligten an der Mönchebergschule in Kassel. Gegen Nachmittag durfte die Gruppe ihr Schiff „Sûdvester“ beziehen, das in seinem Heimathafen Kampen auf die neue Besatzung wartete. Von dort aus segelte die Gruppe zunächst nach Elburg, Ulk und wieder zurück nach Kampen. Aufgrund des starken Windes kam es zwischendurch zu Planänderungen, sodass die gesamte Gruppe kurzfristig das nächste Schwimmbad besuchte. Gemeinsam mit den Kindern wurde täglich frisch gekocht und im Hafen eingekauft, sodass alle Crewmitglieder genügend Zeit hatten, die Städte zu besichtigen. Am Freitag Nachmittag ging es nach einer ereignis- und erlebnisreichen Woche wieder nach Hause.

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Für alle Beteiligten war es eine unvergessliche Fahrt, die von individuellen Erfolgen gekrönt war. „Für mich war es zunächst eine Herausforderung, den Kindern nicht ständig zu helfen und sie die Dinge selbst tun zu lassen, obwohl es dann viel länger dauerte“, so die angehende Erzieherin Medina Licina aus Ziegenhain. „Ich musste erst lernen, diesen spontanen Impuls des Helfens zu unterdrücken, um den Kindern persönliche Herausforderungen zu ermöglichen“. Für die angehenden Erzieherinnen war die Woche auf dem Schiff ein sozialpädagogisches Praktikum der besonderen Art. „Die Enge auf dem Schiff“, davor hatten im Vorfeld alle Betreuerinnen Respekt, ebenso vor den besonderen Anforderungen im Umgang mit den individuellen Handicaps der Kinder und Jugendlichen. Im Nachhinein scheinen die Ängste unbegründet - ganz im Gegenteil: „Die Freizeit war eine supergute Vorbereitung auf den Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers“, so Viviane Stark, die gestärkt in die Zukunft blickt mit dem Bewusstsein “Ich kann mehr Verantwortung tragen als ich es bisher dachte.“ Lea Dombrowka ist sich sicher: „Diese intensive Form des Praktikums ist absolut empfehlenswert und wir müssen dies der neuen Unterstufe unbedingt gleich mit auf den Weg geben!“

Medina Licina, Vivien Gante und Lea Dombrowska

„Warum schmilzt mein Eis?“ - Kindlichen Forschergeist stärken

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Neugier ist ein verletzliches Pflänzchen, das nicht nur Anregung,
sondern vor allem Freiheit braucht.
(Albert Einstein)

Dass der Wissensdurst von Kindern kaum Grenzen kennt und die Kleinen voller Begeisterung ihre Welt erforschen, davon können alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule für Sozialwesen des BerufsschulCampus Schwalmstadt in Ziegenhain lebhaft berichten. Im Praktikum habe die kindliche Neugierde zu manch lustiger Szene geführt, erzählen die angehenden Fachkräfte im Vorfeld der zweitägigen Fortbildung zum Thema „Kinder forschen und entdecken“. Die Kleinen befassten sich bei ihren „Entdeckungsreisen“ durchaus schon mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen, so die Studierenden aus Ziegenhain. „Warum hagelt es?“, „Warum geht die Kerze aus, wenn ich puste?“, „Warum schmilzt mein Eis?“, waren Fragen, mit denen sich die zukünftigen Fachkräfte während ihres Praktikums konfrontiert sahen. Um die Fragen der kleinen Forscher zukünftig kindgerecht aufgreifen - und damit wichtige Schlüsselmomente im kindlichen Bildungsverlauf angemessen gestalten zu können - wurden die Studierenden selbst zu begeisterten Forschern und experimentierten zwei Tage in den Räumen der Fachschule Sozialpädagogik Ziegenhain mit den Elementen Luft, Wasser, Feuer. Ermöglicht wurde dies durch die fachkundige und abwechslungsreiche Anleitung und Begleitung von Frau Hesse, Leiterin des Instituts 3-up - Naturwissenschaftliche Frühförderung, und dem VCI (Verband der Chemischen Industrie), der die Schule auch mit prall gefüllten Experimentierkisten unterstützt hat. Während der Fortbildung wurden stets die Möglichkeiten zur alltagstauglichen Umsetzung naturwissenschaftlicher Bildungsarbeit in Kita und Hort ausgelotet und diskutiert. Dass Kinder bereits im Vorschulalter über differenzierte Denkstrukturen verfügen, die es ihnen ermöglichen, grundlegende Zusammenhänge aus der Biologie, Chemie und Physik zu verstehen und sie sehr früh über einen intuitiven Zugang zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen verfügen, war ebenfalls Thema. „Das Experimentieren hat total Spaß gemacht“, so Anastasia aus der Klasse 01 FSP 1. „Diese Begeisterung gebe ich später gerne an die Kinder weiter.“

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.“
(Rabelais 1490 – 1553)

Lehrer Gero Schlemmer, der die Veranstaltung am BerufsschulCampus Schwalmstadt organisiert hatte, bedankt sich auch im Namen von Studierenden und der Schulleitung ganz herzlich bei Frau Hesse und dem VCI für die interessante und kurzweilige Fortbildung.

Geschafft – Abschlussprüfung zur Soziassistenz bestanden

Die Verabschiedung der erfolgreichen SozialassistentInnen fand am 29.6. in einem feierlichen Rahmen in der Bewegungshalle des BerufsschulCampus Ziegenhain statt. Die meisten AbsolventInnen werden nach den Sommerferien ihre Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher an der Fachschule für Sozialwesen (ebenfalls BerufsschulCampus) fortsetzen. Andere nutzen die erfolgreich absolvierte erste Ausbildung im sozialen Bereich als Grundlage für eine Weiterqualifizierung im Pflege- und Gesundheitsbereich. Einige Schüler haben sogar den FH-Zusatzkurs erfolgreich absolviert und streben ein Studium an.

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12 SPA – 1:  Johanna Becker, Katharina Bruch, Maria Bierwagen, Jessica Derksen, Sina Dietrich, Alice Gringel, Kristina Elke, Anna-Lena Jentsch, Philipp Keller, Svenja Kister, Patricia Kwiecien, Franziska Langstein, Aylin Nauß, Laura Peter,  Ina Sachse, Maurice Schäfer, Selina Schiel, Hannah Schröder, Lucas Seil

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12 SPA – 2: Talia Ay, Annika Boller, Louisa Fingerhut, Doreen Gesner, Jasmin Höllering, Anna Kaschin, Niklas Kremer, Manuel Liebert, Jennifer Michel, Viktoria Schatz, Anna-Lena Schütz, Jeanny Sobieski, Jannic Voorpijls, Anna Steih

Abschlussprüfungen der Fachoberschule am BerufsschulCampus Schwalmstadt

FOS Abschluss 2017

„Geld ist rund und rollt weg, aber Bildung bleibt.“ (Heinrich Heine)

Abschlussprüfungen der Fachoberschule am BerufsschulCampus Schwalmstadt

Ziegenhain. Dem Start in eine hoffentlich erfolgreiche Ausbildung oder ein Studium steht jetzt nichts mehr Weg. Nach den schriftlichen Abschlussprüfungen Anfang Mai sowie den mündlichen Prüfungen am 19. Juni haben 41 Schülerinnen und Schüler die Fachhochschulreife in den Schwerpunkten Technik (Elektrotechnik, Maschinenbau, Informationstechnik) sowie Wirtschaft und Verwaltung abgelegt.

Der Jahrgang hat dieses Schuljahr den Gesamtnotendurchschnitt von 2,5 erreicht. Einen Abschluss mit der 1 vor dem Komma schafften 10 Absolventen. Allen voran sind Philipp Keßler mit einem Durchschnitt von 1,0 und Matthias Roloff mit einem Durchschnitt von 1,1 die Jahrgangsbesten aus dem Bereich Wirtschaft und Verwaltung. Mit einem Durchschnitt von 1,7 erreichte Nils Göring den besten Abschluss im Bereich Technik. Die feierliche Zeugnisfeier, für die die Absolventen das Motto „Las Vegas“ gewählt hatten, fand gemeinsam mit Eltern, Freunden und den unterrichtenden Lehrkräften am Freitag, 23. Juni in der Bewegungshalle am BerufsschulCampus in Ziegenhain statt.

12FOV1 (Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung) StR`in Inka Strobach:
Katrin Czerny, Eva Diehl, Karina Elke, Artur Enis, Jan Luka Fousek, Daniel Hooß, Hendrik Mai, Dominik Müller, Matthias Roloff, Alina Schönwälder, Vanessa Seewald, Maik Stabel, Alina Steinbach, Annika Wiegand, Tim Zoglauer

12FOV2 (Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung) StR`in Meike Wiegand:
Maurice Blasius, Lena Damm, Julienne Gatza, Larissa Grund, Anna Hennighausen, Marie Herrmann, Stephan Jordan, Philipp Keßler, Aileen Lapczyna, Sarah Liese, Ramon Neufang, Lea Ohly, Janik Riedinger, Carsten Schmidt, Panatda Waenthongkham, Maik Wallon, Carlos Weitzel

12FOT (Schwerpunkt Elektrotechnik) StR Matthias Itzenhäuser:
Dennis Kurz

12FOT (Schwerpunkt Metalltechnik) StR Matthias Itzenhäuser:
Lukas George, Marius Leon Gimbel, Nils Göring, Roman Schmidgal, Matilda Uloth, Henrik Viehmeier

12FOT (Schwerpunkt Informationstechnik) StR Matthias Itzenhäuser:
Marcel Adamski, Sebastian Dörr, Arved Simon Hartung, Janick Krieger, Niklas Meckbach, Bennett Nickel, Willi Pindjukov, Jannik Taute, Niclas Zeiß

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