Wieder Spitzenplatz beim Solarcup 2015

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Am 03.07.2015 war es wieder so weit, der Tag des Wettbewerb war gekommen. Nachdem bereits im letzten Jahr der 2. Platz errungen werden konnte, war das Ziel ganz klar der erste Platz.

Mit dem ferngelenkten Modellauto hatte man zwar schon einen guten Grundstock, dennoch war eine Phase der Überarbeitung und teilweise Neukonstruktion aufgrund von Regeländerungen erforderlich. Mit Eifer und Ideenreichtum gingen eine Hand voll Schüler, zwei Lehrer und Hr. Michael Eul von der Fa. Elektro-Eul unter Unterstützung der Fa. Fronius Deutschland GmbH ans Werk. Während große Ausbildungsbetriebe für diesen Wettbewerb kontinuierlich Zeit zur Verfügung stellen, geht dies im Schulbetrieb natürlich nicht. Demzufolge musste auch viel Freizeit mit eingebracht werden. Rechnen, Informieren, Gestalten, Erproben. So lange, bis all Abstimmungen und Komponenten optimal aufeinender abgestimmt waren. Der Löwenanteil war eine Gewichtsreduzierung um ca. 50% auf 6,6 kg und das Verbauen und Anpassen einer Hochleistungs-Solarzelle. Hier war es insbesondere die Ladeelektronik, die Probleme bereitete und immer wieder neu angepasst werden musste.

Der 03.07. stimmte zunächst betrüblich. Die Anreise nach Kassel verlief genauso wie der Aufbau im Regen. WET RACE?? Wie lange reicht der Akku bei Regen? Doch dann, SONNE !!! Der erste Lauf, Start, unser Fahrer Jannick Eul setzte sich gleich gegen seine Gegner durch und führte das Feld an. Mit einem kleinen Vorsprung hat er einen Start - Ziel - Sieg mit 35 Runden eingefahren. Von der Rennleitung sickerte durch, dass drei Teams mit 35 Runden vorne liegen. Wir waren dabei. Für den zweiten Lauf hatten wir noch etwas Reserve (ca. 10%). In der Ladepause (min. 30 Minuten) war unser Akku nach genau 18 Minuten voll. Also noch etwas mehr Tempo für den 2. Lauf war drin. Auch diesen führte Jannick vom Start aus sehr überlegen an. Im Laufe des Rennens überrundete er das Mercedes Werksteam 4 mal. SIEG im 2. Lauf mit 4 Runden Vorsprung. Anzumerken ist, dass diese Fahrleistung nur durch eine sehr gleichmäßige und vorausschauende Fahrweise möglich war. Der vergleichsweise kleine Fahrakku mit nur 1000 mA bei einem Gewicht von 6,6kg des Wagens stellt, will man obendrein auch noch schnell sein, extrem hohe Anforderungen an den Piloten. Hier in der Form, dass kein anderer Folgen konnte und schon gar nicht die Reichweite erzielte.

In der Gesamtwertung belegte die Schule den 3.Platz. Eine etwas intransparente Bewertung der Konstruktion und der Präsentation lassen diese Platzierung nicht ganz nachvollziehbar erscheinen.

Aber, sei es drum, unser Ziel, Sieg im Rennen, haben wir erreicht. Letztlich sind wir alle stolz auf die erbrachte Leistung und das zählt im Amateursport.Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Auch für das nächste Jahr gibt es bereits Pläne eventuell sogar mit zwei Teams an den Start zu gehen.

Abschließend vielen Dank an die Unterstützer und Sponsoren, die Schüler, Lehrer, dem Veranstalter  und vor allem den Zuschauern, die für gute Stimmung und ein echtes Renn-Flair sorgten. (Thi)

Studienfahrt nach Berchtesgaden

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Die Klassen 11 Bank und 11 Industrie haben in der Woche vom 06.-10. Juli 2015 die wunderschöne Bergwelt im Nationalpark Berchtesgaden erkundet. Unseren ersten Abend haben wir mit einem gemeinsamen Grillen mit Aussicht auf Kehlstein, Jenner, Hoher Göll und den König Watzmann verbracht. Hier konnten sich die beiden Klassen in schöner Atmosphäre kennenlernen.

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Neben Wanderungen vor der atemberaubenden Kulisse des Watzmanns, mit herrlichen Blicken auf die Halbinsel St. Bartholomä, hatten die Auszubildenden auch Gelegenheit wirtschaftliche Strukturen der Region zu erkunden. Der Besuch des Bergwerks in Berchtesgaden lieferte spannende Einblicke in die Welt der Salzgewinnung. Und auch der Vortrag über Verarbeitung uralter Heilkräuterarten bei der Firma Graßl wurde mit großem Interesse verfolgt.

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Im Dokumentationszentrum Obersalzberg blickten wir in die jüngere, aber auch dunklere Geschichte der Region. Die Nazis hatten sich am und im Berg in der Zeit ihrer Schreckensherrschaft ausgebreitet. Zeugnis davon liefern zahlreiche Dokumente und auch die z. T. noch erhaltenen Bunkeranlagen. Unter fachkundiger Führung konnten wir unsere Kenntnisse auffrischen und erweitern.

Mozarts Geburtsstadt Salzburg stand am letzten Tag auf dem Programm. Hier konnten u. a. Mozarts Geburtshaus, die weltberühmte Getreidegasse und auch das über der Stadt thronende Wahrzeichen Salzburgs, die Festung Hohensalzburg, besucht werden.

Insgesamt eine tolle Studienfahrt mit tollem Programm, bei der auch die Freizeit nicht zu kurz kam.

Prag 2015

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Nachdem im März durch die Klasse 12FZT die tschechischen Austauschschüler im Rahmen des TANDEM-Projektes betreut wurden, stand vom 06. – 10.07.2015 der Gegenbesuch in Prag an.

Im Rahmen der Anreise wurde das Konzentrationslager in Theresienstadt aufgesucht. Neben dem geführten Rundgang ist das wohl beeindruckendste Dokument dieses dunklen Zeitalters der für das Internationale Rote Kreuz gedrehte Propagandafilm.

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Nach kurzer Weiterfahrt erreichte man das Internat der Partnerschule aus Prosek. Kurz die Zimmer bezogen und dann ging es bereits mitten in die Stadt. Geld tauschen, erste Eindrücke gewinnen und mit einem tschechischen Gastronomieerlebnis klang der erste Tag bereits aus. Der zweite Tag war durch den Besuch der Partnerschule und des Besuchs der Prager Altstadt geprägt. Am Mittwoch wurde in diesem Jahr die Flugzeugkomponentenfabrik in Letov (Latecore) aufgesucht. Hier war insbesondere die Verarbeitung der Bauteile, die Präzision und Qualitätskontrolle bis zur Ultraschallprüfung für die Kraftfahrzeugmechatroniker von Interesse. Das Luftfahrtmuseum am angrenzenden Flugplatz ließ einen Blick auf die Geschichte der Luftfahrt bis in die heutige Zeit zu. Hier waren besonders anschaulich die verschiedenen Motoren und deren Reparaturmöglichkeiten dargestellt. Auch die vielen verschiedenen Luftfahrzeuge, überwiegend noch aus Zeiten des Kalten Krieges, verdeutlichten den steten und extrem schnellen Wandel der Technik. Ganz ohne Benzin ging es natürlich nicht und so wurden in einem Kart-Zentrum zwei heftige Rennen ausgetragen. Die Rundenzeiten zeigten, dass auch der Umgang mit der Technik und fahrerisches Können in der Ausbildung gesteigert werden können. Der Gemeinschaft hat es in jedem Falle gut getan. Der Donnerstag ließ durch eine 36 km Fahrradtour Prag und Umgebung in einem ganz anderen Licht erscheinen, da man bereits nach 3 - 4 km fern der Stadt in einer Mittelgebirgslandschaft unterwegs war, bevor man entlang der Moldau wieder in die Stadt zurückkehrte. Trotz der Anstrengungen des Tages war in der Nacht noch genügend Energie vorhanden, die größte Diskothek Prags aufzusuchen. Leider war am nächsten morgen schon wieder Abschied zu nehmen. Nicht jedoch, ohne dass der ein oder andere eine Rückkehr nach Prag bereits ins Auge gefasst hatte.

Der Ansatz einer Schulpartnerschaft, interkulturellen und fachlichen Austausch zu ermöglichen, wurde damit auch in diesem Jahr durch diese Veranstaltungen voll erfüllt. Auf ein neues im nächsten Jahr. (Thi)

KFZ-Lehrkräfte gingen in die Luft

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Am Freitag, 03.07.2015 ermöglichte die FSV Schwalm e.V. den KFZ-Lehrkräften einen Einblick in den Verein, die verschiedenen vorhandenen Flugzeuge und die Ausbildung zum Segelflugzeugpiloten.

Nach einem Rundgang über das Gelände und tatkräftiger Mithilfe aller wurde das Segelflugzeug auf die Startbahn geschoben. Mit Hilfe einer Winde wird das Flugzeug dann beschleunigt und bis auf eine Höhe von ca. 300m gezogen. Dann löst der Pilot die Verbindung zum Schleppseil und der freie Flug beginnt.

Vor dem Start jedoch werden die Funktionen des Flugzeugs geprüft, die Instrumente gecheckt, man legt einen Fallschirm zur Notrettung an und steigt ein. An diesem Tag war man durch die 30°C Außentemperatur bis dahin schon durchgeschwitzt. Ist man erst einmal im Cockpit, geht danach alles ziemlich schnell. Die Winde beschleunigt einen unter rumpelnden Geräuschen innerhalb von weniger als 3 Sekunden auf 100 km/h – Rennwagenfeeling. Nach dem Ausklinken herrscht Ruhe und man hört nur noch die Windgeräusche der vorbeistreifenden Luft.

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Von oben wird einem erst so richtig bewusst, in welch schöner Heimat wir Leben. Auch wenn der Ausblick und die Fernsicht durch den Dunst an diesem getrübt war, reichte es vollends um diesen Eindruck zu bestätigen. Mit blitzsauberen Landungen kehrte man viel zu früh wieder zum Erdboden zurück.

Wir bedanken uns bei den Piloten Gerhard Glaessel und Benjamin Korell, sowie dem erforderlichen Hilfspersonal des Vereins für dieses außergewöhnliche Erlebnis, das durch einen gemütlichen Teil am Vereinsheim ausklang. (Thi)

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