Parlamentarisches Patenschafts-Programm 2017/2018

Auslandserfahrung im Anschluss an die Ausbildung – ist für junge Berufstätige ein weiterer Baustein in ihrer beruflichen Entwicklung. Wir möchten Sie und Ihre Auszubildenden auf die derzeit laufende Ausschreibung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige aufmerksam machen.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein deutschamerikanisches Austauschprogramm, das vom Deutschen Bundestag und US-Kongress seit 1983 gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für junge Berufstätige durchgeführt wird.

Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, amerikanisches Leben und Arbeiten aus erster Hand zu erfahren. Zusätzlich beinhaltet dieses Programm ein akademisches Semester an einem Community College und berufliche Weiterbildung durch ein Praktikum bei einem amerikanischen Arbeitgeber.

In den 33 Jahren seit Bestehen des Programms konnten über 2.500 junge Berufstätige gefördert werden. Diese Chance können Sie auch Ihren Auszubildenden bieten. Viele unserer ehemaligen Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gefragte Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Firmen sowie internationaler Unternehmen, die Fach- und Führungskräfte mit interkulturellen Kompetenzen und sehr guten Englischkenntnissen suchen.

Das PPP steht – mit wenigen Ausnahmen (z.B. med. Berufe, Heil- und Körperpflegeberufe) – allen jungen Berufstätigen nach Beendigung ihrer Ausbildung offen (s. Faltblatt zu Altersbegrenzung und anderen Bewerbervoraussetzungen). In seiner inhaltlichen und finanziellen Gestaltung ist das Programm nach wie vor einzigartig.

Erste Einzelheiten entnehmen Sie der beiliegenden Information. Im Internet finden Sie uns unter: www.usappp.de, wo bis zum 16. September 2016 die Bewerbungsunterlagen mit Hilfe der Bewerbungskarte bei uns angefordert werden können. Einsendeschluss der ausgefüllten Bewerbungsunterlagen bei der GIZ ist der 30. September 2016.

Informationen zum Download:

Anschreiben

Programmablauf_2017_2018

Bewerbungsflyer_2017_2018

Bewerbungskarte_2017_2018

Typisierungsaktion für die 4-jährige Nour am BerufsschulCampus Schwalmstadt

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„Helferklasse“ 1. Lehrjahr Industriekaufleute: Von links: Viktoria Lell, Moritz Heinke, Yannick Höpfner, Alexander Corell, Artur Matvievskiy, Julia Rieß, Jana Jungclas, Selina Koch, Verbindungslehrer Simon Schick, Joshua Piel, DKMS-Mitarbeiter Martin Quarg.

Schwalmstadt-Ziegenhain. Die 4-jährige Nour aus Berlin leidet an der Sichelzellkrankheit, einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems. Sie benötigt dringend Hilfe und ist schnellstmöglich auf eine Stammzellspende angewiesen.

Durch den Kontakt des BerufsschulCampus Schwalmstadt zur DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) fand daher am 26. und 27. April eine Typisierungsaktion in Ziegenhain statt, an der sich erfreulicherweise 237 Schülerinnen und Schüler registrieren ließen.

Ob ein geeigneter Spender für die kleine Nour dabei ist, kann noch nicht gesagt werden. Ein toller Erfolg ist die Aktion schon jetzt, da alle Typisierungen in die Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei aufgenommen werden und somit Patienten weltweit zur Verfügung stehen. Man kann sich bereits ab 17 Jahren registrieren lassen, eine mögliche Spende um das Leben eines anderen Menschen zu retten, ist im Alter von 18 bis 55 Jahren möglich.

Vor den Typisierungen wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst durch den Mitarbeiter der DKMS, Martin Quarg, genauestens über das Thema Stammzellspende aufgeklärt. Martin Quarg hatte aber eine Doppelfunktion, da er den Schülerinnen und Schülern auch als Spender, der bereits das Leben eines Menschen gerettet hat, aus erster Hand berichten konnte.

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Im Laufe des Vormittags hatte jede Klasse ein gewisses Zeitfenster um sich zu typisieren, wofür die Schülerinnen und Schüler mit Wattestäbchen einen Abstrich an ihrer Wangenschleimhaut vornahmen.

Für die Planung und Durchführung der Aktion war SV-Verbindungslehrer Simon Schick verantwortlich, der mit Hilfe zweier Schulklassen den reibungslosen Ablauf der Typisierungen organisierte.

Durch die Aktion ist eine große Anzahl junger Menschen mit dem Thema Stammzellspende in Berührung gekommen. Und die sofortige Bereitschaft einzelner Klassen an diesen Tagen zu helfen, verbunden mit der hohen Quote an Registrierungen, zeigt das große Engagement der Schulgemeinde einen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs zu leisten. All dies verdeutlicht, dass am BerufsschulCampus Schwalmstadt der Slogan „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ auch gelebt wird.

Namensgebung nach 82 Jahren - Berufliche Schulen des Schwalm-Eder-Kreises in Schwalmstadt erhalten offiziellen Namen

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82 Jahre nach Übernahme der Beruflichen Schulen in Ziegenhain in die Trägerschaft des Kreises am 01.04.1934 wurde für die Schule ein Name gefunden.

Auf seiner Kreisausschusssitzung im Februar hat der Schwalm-Eder-Kreis dem Vorschlag der Beruflichen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises in Schwalmstadt zugestimmt, künftig den Namen BerufsschulCampus Schwalmstadt – Berufliche Schulen des Schwalm-Eder-Kreises zu führen.

Nachdem im Jahr 2014 die Schule bereits ein neues Logo eingeführt hatte, entstand innerhalb der Schulgemeinde der Wunsch, auch den Namen entsprechend dem Logo anzupassen.

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Mit dem Namen und dem Logo präsentieren die Beruflichen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises Schwalmstadt-Ziegenhain die Vielfalt des berufsschulischen Auftrags in der Region.

Der BerufsschulCampus Schwalmstadt steht damit weiterhin für Verlässlichkeit und Kontinuität und ist gleichzeitig Vorreiter für pädagogische und organisatorische Neuerungen. Hier werden neue Wege beschritten, um die Lernenden aller Schulformen bestmöglich auf spätere Aufgaben in einer sich stetig wandelnden Welt vorzubereiten.

Die Entstehung des neuen Logo war eng an der regionalen Verbundenheit der Schule orientiert. So symbolisieren die Kreissegmente zum einen das vielschichtige Bildungsangebot der vier Fachbereiche; sie spiegeln zum anderen aber auch die "Rundungen“ des über die Region hinaus bekannten Ziegenhainer Wallgrabens wider. Die Dynamik eines Windrades, bestehend aus den vier symmetrisch verschobenen Kreissegmenten, ist Ergebnis eines intensiven Arbeitsprozesses mit professioneller Unterstützung.

Der Begriff Campus bedeutet für die Mitglieder der Schulgemeinde Offenheit, Toleranz, zeitgemäße Unterrichtsmethoden mit modernsten Medien und lernfreundliche Atmosphäre. All das wird an den Standorten am Dammweg und in der Hessenallee gelebt und zeigt die Komplexität des BerufsschulCampus Schwalmstadt.

Berufs- und Ausbildungsmesse job-fit 2016

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Schwalmstadt. Auf dem Weg zur Berufsfindung stellen sich Jugendlichen viele Fragen. Welcher Beruf passt zu meinen Plänen und Stärken? Möchte ich im Handwerk arbeiten oder doch lieber im Büro? Welche Ausbildungsberufe werden überhaupt in der Region angeboten und welche Voraussetzungen gibt es? Auf all diese Fragen konnten interessierte Jugendliche Antworten auf der job-fit Messe auf dem BerufsschulCampus, den Beruflichen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises, in Schwalmstadt-Ziegenhain finden.

In zahlreichen Vorträgen zu verschiedenen Ausbildungsberufen konnten sich die Schülerinnen und Schüler über ihren Wunschberuf bezüglich Ausbildungsdauer, Ausbildungsinhalte, Verdienstmöglichkeiten und Einsatzmöglichkeiten direkt informieren. Die Vorträge wurden sowohl von Auszubildenden als auch von langjährig erfahrenen Praktikern gehalten und zeigten einen unmittelbaren Bezug zum Berufsalltag im jeweiligen Beruf. Wer wollte, konnte sich u.a. über die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel, Notfallsanitäter, Erzieher, Bankkaufmann, Metallbauer, Maler, Kaufmann für Büromanagement und viele mehr informieren. Neben den Vorträgen zu einzelnen Ausbildungsberufen gab es auch eine Reihe von Vorträgen durch die Agentur für Arbeit, die sich mit Fragen zur Studienwahl oder von Mädchen in Männerberufen beschäftigten. Die insgesamt über 40 Vorträge wurden gut angenommen und waren meist gut besucht. Ebenso beeindruckend und informativ war die Möglichkeit mit über 50 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen in Kontakt zu treten. In beiden Gebäuden des BerufsschulCampus standen die Aussteller den interessierten Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Verfügung. Zu den ausstellenden Unternehmen zählten z.B. B.Braun Melsungen, EAM, Edeka und die IHK Kassel-Marburg, die als Sponsoren über den Bildungsfond Schwalm-Eder die angebotenen Workshops zum Teil mitfinanzierten. Zahlreiche Jugendliche nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort bei den regionalen und überregionalen Unternehmen zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen.

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Die angebotenen Workshops animierten zum Mitmachen und zum Ausprobieren. Hier reichte das Angebot von Einblicken in die Säuglingspflege über die verschiedenen pädagogischen Ansätze zum Anfassen und Erleben unter der Frage „Was brauchen die Kleinen, um groß zu werden?“ bis zu Arbeiten mit Filz. Ebenso gut angenommen wurden Workshops zur Herstellung von Brotaufstrichen aus aller Herren Länder in Verbindung mit einem Ratespiel, in welchem es galt verschiedene Gewürze am Geruch zu erkennen. Bei der Ausgestaltung dieses Workshops brachten sich besonders junge Flüchtlinge, die seit einiger Zeit in Ziegenhain den BerufsschulCampus besuchen, ein. Auch der Workshop zur Gestaltung eigener Visitenkarten, die gleich auf der Messe verwandt wurden und das Erstellen von Gegenständen mit einem 3D-Drucker, z.B. persönlich gestaltete Einkaufschips, fanden großen Anklang. Natürlich ist auch für nächstes Jahr wieder eine solche Messe geplant. Diese wird voraussichtlich am 21.03.2017 stattfinden.

Bilder zur Ausbildungsmesse „job-fit“ und weitere Informationen sind auf der Homepage des BerufsschulCampus der Beruflichen Schulen des Schwalm-Eder-Kreises unter http://berufsschule-schwalmstadt.de zu finden.

(Text: Heidrun Spenner Bilder: BerufsschulCampus)

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