Mit Lust an die Arbeit - Berufs- und Ausbildungsmesse Jobfit hilft Jugendlichen, den richtigen Beruf zu finden

jobfit 2015

Stellten die Jobfit-Messe 2015 vor: (von links) Sandra Nolte, Heidrun Spenner, Otmar Hanickel, Anna Manz und Schulleiter Ralf Klinder. Foto: Hildebrand

Schwalmstadt. Polizist, Bankkaufmann und Physiotherapeut sind nur drei der etwa 500 Ausbildungsberufe, die in Deutschland gelernt werden können. Um den Schülern dabei zu helfen, den passenden Beruf zu finden, findet am Dienstag, 17. März, von 8 bis 13 Uhr, die Berufs- und Ausbildungsmesse Jobfit der Beruflichen Schulen Schwalmstadt in Kooperation mit der Agentur für Arbeit Korbach statt.

Laut Schulleiter Ralf Klinder ist es wichtig, den Jugendlichen eine Möglichkeit zu bieten, sich über die breite Palette an Ausbildungsberufen in Deutschland zu informieren. Rund 50 Firmen aus der Region haben ihre Teilnahme zur Jobfit-Messe zugesagt. Unter anderem sind die VR-Bank Hessenland, die Kreissparkasse Schwalm-Eder und Hephata bei der Veranstaltung vertreten.

Gespräche auf Augenhöhe

Angestellte der Unternehmen informieren über ihre Berufe und stehen den Jugendlichen bei Fragen zur Verfügung. Außerdem bringen die Firmen Auszubildende mit, die von ihrem Arbeitsalltag berichten. „So können sich die Besucher der Messe auch mit Gleichaltrigen unterhalten, sozusagen auf Augenhöhe“, sagt Klinder.

Erstmals werden bei der Jobfit-Messe in diesem Jahr auch Workshops angeboten. „Schüler können sich im Vorfeld dafür anmelden und lernen dann beispielsweise, wie man Visitenkarten herstellt“, erzählt Heidrun Spenner, Koordinatorin der Messe.

Cornelia Harberg, Pressesprecherin der Agentur für Arbeit in Korbach, betont, wie wichtig ist es für Jugendliche ist, einen Beruf zu finden, der nicht nur Geld einbringt, sondern auch Spaß macht. „Im besten Fall üben die Jugendlichen ihren gewählten Beruf über Jahrzente aus. Da muss man auch morgens mit Lust an die Arbeit gehen.“

Ebenfalls sei es wichtig, dass Jugendliche sich für Berufe entscheiden, die zu ihren Talenten passen. Ansonsten würde man laut Harberg Wochen und Monate bei einem Job verbringen, der einem nicht gefällt.

Die Jobfit-Messe ist für jedermann zugänglich. Über 1000 Schüler der Kreisberufsschule sowie den umliegenden Schulen im Schwalm-Eder-Kreis werden erwartet. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die in den nächsten zwei Jahren die Schule verlassen werden – egal, welchen Schulzweig sie derzeit besuchen.

Von Kevin Hildebrand (Quelle: HNA vom 23.02.2015)

Berufs- und Ausbildungsmesse job-fit 2015

jobfit2015

Am Dienstag, 17. März, findet die Berufs- und Ausbildungsmesse job-fit zum 13. Mal statt. Wir bieten eine Kombination aus Messe, Infovorträgen, Studienberatung, Tag der offenen Tür und praxisorientierten Workshops an. Profitieren werden davon auch diesmal mehr als 1000 Schüler unserer Schule sowie der Kooperationsschulen sowie rund 45 Aussteller aus der Region. Neben heimischen Ausbildungsbetrieben sind auch Kammern und Verbände, Bildungseinrichtungen und die Berufsberatung der Agentur für Arbeit Korbach mit von der Partie. Besonders attraktiv sind neben den Vorträgen unsere Workshops zum Mitmachen. Weitere Informationen finden sich auf unseren Plakaten und Flyern.

Materialien zum Download:

=>Materialien zur Vor- und Nachbereitung des Besuchs der Ausbildungsmesse

=>Flyer

=>Plakat

Projekt: Fußballturnier

fussball

Im Rahmen des Unterrichtsfachs „Projektplanung“ planten die Jungs der 12FOV3 ein Fußballturnier an unserer Schule.

Das Turnier erforderte einiges an Planung, was die Jungs mit Bravour meisterten und so standen am Montag, den 19.01.2015 sechs Mannschaften in der Sporthalle der Carl-Bantzer-Schule und kämpften um den ersten Platz und damit auch um die Ehre, gegen die Lehrer anzutreten. Die Turnierleitung übernahmen die Jungs selbst. Schiedsrichter waren Herr Krapp & Herr Blumhagen. Für Essen, Getränke wie auch Musik war ausreichend gesorgt. Vertreten waren sowohl Schüler der FOS, ebenso wie Schüler der Berufsfachschule. Nach insgesamt 15 spannenden Spielen, bei denen sich die einzelnen Mannschaften beweisen mussten, gewann die Mannschaft der 12FOV3 mit nur einem knappen Vorsprung gegenüber der Mannschaft der 12FOT.

So traten die Jungs der 12FOV3 gegen die Lehrer-Mannschaft an, bei der Herr Bechtel, Herr Schick, Herr Petersohn, Herr Stecher und Frau Maresch vertreten waren. Das Spiel war mit Abstand das spannendste Spiel des gesamten Turniers. Nach einer Spielzeit von 15 Minuten, weiteren fünf Minuten Nachspielzeit sowie 9-Meter-Schießen, gewann die Mannschaft der 12FOV3 mit nur einem Tor Vorsprung.

Zusammenfassend kann man sagen, dass das Turnier ein voller Erfolg war und alle viel Spaß dabei hatten, die Spielenden wie auch die Zuschauer.

Weitere Fotos finden Sie in unserer Bildergalerie.

Auszubildende zur Fleischereifachverkäuferin verkürzten ihre Lehre um halbes Jahr

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Sie sind echte Könner in ihrem Beruf: (von links) Franziska Blossey, Jasmin Dunkel, Janine Muhly und Swetlana Richter präsentierten ihre Wurst- und Bratenplatten sowie Schnittchen bei der Prüfung.

Ziegenhain. Längst geht es beim Beruf der Fleischereifachverkäuferin nicht mehr nur um das Verkaufen von Wurst- und Fleischwaren: Betriebswirtschaft, Wirtschafts- und Sozialkunde, das Wissen um die verarbeiteten Lebensmittel, die Zubereitung und nicht zuletzt das richtige Händchen für ein Beratungsgespräch mit Kunden sind heute gefragt.

Dass die Fleischereifachverkäuferinnen all das beherrschen, haben die Prüflinge in der vorigen Woche in den Beruflichen Schulen in Ziegenhain bewiesen. Das Besondere: Alle Auszubildenden konnten ihre dreijährige Lehrzeit um ein halbes Jahr verkürzen, weil sie bereits im Laufe der Lehre mit besten Leistungen glänzten. „Diese Situation haben wir höchst selten“, erklärt Birgit Jäger von Prüfungsausschuss.

Anspruchsvolle Fertigung

Der Abschlussprüfung stellten sich Swetlana Richter (Fleischerei Jäger, Homberg), Jasmin Dunkel (Fleischerei Gombert, Dagobertshausen), Franziska Blossey (Fleischerei Blossey, Felsberg) und Janine Muhly (Fleischerei Korell, Schrecksbach). Die Prüfung unterteilt sich in eine Kenntnis- und eine Fertigungsprüfung. Doch nicht nur der 300-minütige erste Teil ist durchaus anspruchsvoll. Besonders herausfordernd ist die Fertigung: Denn dabei müssen die Auszubildenden zeigen, was sie gelernt haben.

„Es geht unter anderem darum, Fleischteile von Rind, Schwein, Lamm und Kalb zu benennen, um ein Beratungsgespräch, aber auch um das Herrichten von Geschenkideen und die Herstellung einer Schinken-Bratenplatte“, erläutert Jäger.

Kollegin Edith Knauff, ebenfalls im Prüfungsausschuss, verdeutlicht: „Bewertet werden auch Sauberkeit, die Legetechnik, die Garnierung und die Schnitztechniken von Obst und Gemüse.“ Und die sind – das wird beim Blick auf die kunstvoll arrangierten Wurstsorten klar – durchaus filigran und erfordern Fingerfertigkeit und Feinmotorik. „Die Hauptarbeit findet nicht am Tresen, sondern vor allem hinter den Kulissen statt“, sagen die Prüferinnen.

Fleischerei

Geschenkideen

Unterdessen sind die Prüflinge mit der Umsetzung ihrer Geschenkidee beschäftigt: Kreativ sollen sie arbeiten, aber eben auch rational. Jasmin Dunkel hat ihre Wurst zusammen mit Kleinigkeiten rund um die Karosse in einem Autoreifen arrangiert, Swetlana Richter hofft, mit der Idee für die Eröffnung eines Spielzeugladens – als Korb für die Präsente dient ein kleiner Einkaufswagen– zu punkten. Immer wichtiger werde auch der Partyservice. Dazu gehörten Beratung, Berechnung, Kalkulation und Zubereitung zu den Aufgaben. Ein schön gedeckter Tisch und die Zubereitung eines Feinkost-Salates inklusive Rezeptblatt erwartete der Prüfungsausschuss ebenfalls von den Auszubildenden. Die Leckereien wurden auf ihre Rezepturen hin überprüft und natürlich probiert.

Fortbildungschancen

Birgit Jäger verdeutlicht, dass der Beruf sehr vielfältig sei: „Es gibt Fortbildungsmöglichkeiten wie zum Verkaufs- oder Filialleiter oder sogar zum Betriebswirt.“ Das Fleischerhandwerk suche stets nach Auszubildenden, erklärt Karin Hoffmann vom Prüfungsausschuss: „Die Übernahmechancen sind nach der Ausbildung sehr hoch.“

Von Sandra Rose (HNA)

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