BüA – ein neues Bildungsangebot am BerufsschulCampus Schwalmstadt

Sie sind noch keine 18 Jahre alt und haben noch keinen Ausbildungsplatz?
Sie befinden sich im Abschlussjahr des Hauptschul- oder Realschulzweigs einer Gesamtschule oder Förderschule?

Sie sind noch unsicher, ob Ihr angestrebter Ausbildungsplatz die richtige Wahl ist und möchten sich noch beruflich orientieren?

Durch ein herausragendes innovatives Konzept konnte sich der BerufsschulCampus Schwalmstadt als eine von hessenweit elf Beruflichen Schulen und Schulverbünden qualifizieren, an dem Modellversuch BüA teilzunehmen. Ab dem Schuljahr 2017/18 wird diese neue Schulform für Sie am BerufsschulCampus Schwalmstadt angeboten.

BüA - Berufsfachschule zum Übergang in die Ausbildung – der Name ist Programm

Ziel ist es, Ihnen als Schülerinnen und Schülern berufliche Orientierung  in zwei fachlichen Schwerpunkten anzubieten. Fachlicher Unterricht in der Schule zeigt die Grundlagen der Berufe auf, Sie können sich ausprobieren und Ihre Erkenntnisse in begleiteten Praktika umsetzen.

So können Sie als zukünftige Auszubildende gezielt Kontakte mit Betrieben knüpfen. Unterstützt wird dies durch die IHK, die Kreishandwerkerschaft und die Agentur für Arbeit als Kooperationspartner - das heißt die Chancen stehen gut in der Region einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Als berufliche Schwerpunkte werden

  • Wirtschaft und Verwaltung
  • Ernährung und Gastronomie
  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik

angeboten.

Ein besonders großer Vorteil ist die Größe der Lerngruppen, die im ersten Jahr bei maximal 16 Schülerinnen und Schülern liegt. Ihnen stehen Lerncoaches zur Verfügung, die Sie intensiv und individuell bei der Berufsorientierung und der Entwicklung Ihrer Kompetenzen beraten und betreuen.

In den allgemeinbildenden Fächern erfolgt eine intensive Förderung in unterschiedlichen Leistungsgruppen. Angestrebt wird ein Übergang in die Ausbildung nach einem Jahr, es kann aber auch die berufliche Orientierung oder die Weiterqualifizierung auf einen Realschulabschluss in einem zweiten Jahr fortgesetzt werden, je nach Ihren Voraussetzungen und Möglichkeiten - finden wir für Sie den besten Weg.

Sie haben Interesse an der Berufsfachschule zum Übergang in die Ausbildung?

Der BerufsschulCampus freut sich, Ihnen dieses Angebot machen zu können.

Bewerben Sie sich am BerufsschulCampus Schwalmstadt und gestalten Sie Ihre Zukunft!

Wir unterstützen Sie gerne in einer persönlichen Beratung!

Flyer Berufsfachschule_zum_Übergang_in_Ausbildung

Homepage: www.berufsschule-schwalmstadt.de

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

InteA meets Landtag

landtag intea

Gemeinsam mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Fachoberschule konnten die Schülerinnen und Schüler einer InteA-Klasse des BerufsschulCampus Schwalmstadt Einblicke in die hessische Landespolitik sammeln.

Nach dem obligatorischen Besuch einer Plenarsitzung konfrontierten sie Landtagsabgeordnete der Region mit ihren Sorgen und Ängsten. Schüler der InteA-Klasse fragten, warum sie nicht wie andere Schüler an den regulären Hauptschul-Prüfungen teilnehmen können, sondern stattdessen die externe Hauptschul-Prüfung für Nichtschüler absolvieren müssen, die nicht in allen Bereichen Rücksicht auf ihre Kompetenzen nimmt. Sie erzählten außerdem von Schulabschlüssen, die nur schleppend anerkannt werden sowie von der generellen Furcht vor Abschiebung.

Nachdenklich und gleichzeitig beeindruckt vom schönen Ambiente Wiesbadens kehrte die Reisegruppe von einer abwechslungsreichen Klassenfahrt zurück nach Nordhessen.

Tierisches Buffet

Waldbild Gruppenfoto

Morgens, halb acht in Ziegenhain. Das Thermometer zeigt 10 Grad minus an - es ist klirrend kalt und man ahnt: Niemand geht bei diesen Temperaturen freiwillig vor die Tür. Und doch: 20 Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr, warm eingepackt in mehrere Schichten Winterbekleidung und ausgestattet mit heißem Tee in Thermoskannen, warten auf dem Gelände des BerufsschulCampus Schwalmstadt auf das Startsignal für eine waldpädagogische Aktion durch die Schwälmer Wildnis, die im Rahmen der Blocktage des Fachbereichs Sozialwesen für die Berufspraktikanten stattfindet.

 

Waldbild Feuer II



Nachmittags, 14.30 Uhr in Ziegenhain. Die Sonne scheint, aber immer noch sind die Temperaturen eisig. Das Handy der ehemaligen Klassenlehrerin brummt- eine Whatsapp-Nachricht geht ein: Wahnsinn, wir sind heute 13.950 Schritte bzw. 8,2 km gelaufen. „Das tat richtig gut“, sind sich die Anerkennungspraktikanten einig. Die hochgeladenen Bilder zeigen gut gelaunte junge Menschen inmitten der weiten Natur am Lagerfeuer mit roten Nasen, die sich ihr Mittagessen an selbst gesammelten Stöcken braten und sich dabei aufwärmen. Die Bilder zeigen aber auch, dass sich die Berufspraktikanten nicht nur um die eigene Verpflegung kümmern, sondern auch, dass sie die Futterstellen der Tiere überprüfen und dort für ausreichend Nachschub, also ein „tierisches“ Buffet sorgen, was bei einer geschlossenen Schneedecke wichtig ist.

Waldbild Futterstelle
Die Waldpädagogik ist aus der Pädagogik nicht mehr wegzudenken. In Zeiten des steigenden Medienkonsums und einer damit verbundenen zunehmenden Bewegungs-, Wahrnehmungs- sowie Erfahrungsarmut bei Kindern und Jugendlichen will die Waldpädagogik gegensteuern. „Ich kenne Kinder, die selbst noch nie ein Tier in der freien Wildbahn beobachtet haben. Die kennen so etwas nur aus youtube-Videos“, so die angehende Erzieherin Jenny. Die Berufspraktikanten sind sich sicher: Immer weniger Heranwachsende bekommen die Gelegenheit, sich in der Natur aufzuhalten, die Naur unmittelbar zu spüren und Phänomene der Natur zu entdecken. Umso wichtiger ist es dann, dass die Fachkräfte begeisterte Naturentdecker sind, um Kindern Brücken bauen zu können. „Die Natur bietet unendliche Bildungschancen“, meint Victoria, „in allen Entwicklungsbereichen können Kinder vom Aufenthalt und Spiel in der Natur profitieren. Interessant finde ich auch, dass sich Naturerfahrungen stressmindernd und konzentrationsfördernd auswirken.“ Reize wie Kälte, Hitze, Wind und Regen, aber auch mal einen Insektenstich oder ein Brennnessel-Brennen auf der Haut zu spüren - das alles ist für Heranwachsende wichtig, denn dies fördert die Wahrnehmung und schult das Vertrauen in die eigene Widerstandskraft.

Während der waldpädagogischen Aktion erleben auch die Fachkräfte im Anerkennungsjahr das ein oder andere Abenteuer. So entdecken sie im Schnee unzählige Tierspuren, die sie zu „lesen“ lernen. Alexander Riehm, Lehrer am BerufsschulCampus und derzeit in Ausbildung zum Waldpädagogen, weist die angehenden Erzieherinnen und Erzieher in die Kunst des Spurenlesens ein. Auch Tierkunde mit anschließender Fütterung stehen auf dem Programm. „Alle wissenschaftlichen Kenntnisse sind immer nur Bonus, am wichtigsten war es mir heute, den angehenden Erzieherinnen und Erziehern ein positives Erlebnis bei frostigen Temperaturen zu verschaffen, damit sie im späteren Berufsleben auch möglichst oft den Schritt hinaus in die Natur mit ihren Klienten wagen“, meint Alexander Riehm. Dies scheint gut gelungen, denn die Teilnehmer wirken am Ende der Schneewanderung zwar ein wenig erschöpft, aber auch gelöst und fröhlich. „Heute Nacht schlafen wir gut!“, da sind sich alle sicher. (MH)

Eine Hilfe für besondere Aktionen

SchülerInnen und Lehrer des BerufsschulCampus Schwalmstadt spenden 990 € an den Verein „Unsere Besonderen Kinder“

Schwalmstadt. Die Vorsitzende Barbara Weber war hoch erfreut: Über die Spende an den Verein „Unsere Besonderen Kinder“  in Höhe von 990 € wurde sie erst bei der Scheckübergabe informiert. Eine solche Summe sei  für die Arbeit des Vereins sehr hilfreich.

Der Berufsschulcampus Schwalmstadt hat den Erlös aus dem traditionellen Maronen- und Punschverkauf  beim  Ziegenhainer  Weihnachtsmarkt  zum wiederholten Mal an den Homberger Verein weitergegeben.

Frau Barbara Weber unterstrich, dass der 2001 ins Leben gerufene Verein permanent neue Angebote schaffen will, die Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen aus mehr als  40 Familien des gesamten Landkreises zu verbessern. Die Vorsitzende berichtete über Freizeitaktivitäten, die mit  dem Spendenerlös im vergangenen Jahr realisiert werden konnten. Hierzu zählten insbesondere Kinobesuche und ein Ausflug zu einem bekannten Freizeitpark. Weiterhin stand ein spannender Nachmittag auf dem Programm, den SchülerInnen der Berufsfachschule Sozialwesen für Knder und Jugendliche des Vereins gestalteten.

Die aktuelle Spende soll nach den Vorstellungen des Vereins in das Projekt  „Jugendtreff“  einfließen.

Abschließend bedankte sich der Schulleiter Ralf Klinder bei allen Mitwirkenden für ihr  Engagement rund um den Weihnachtsmarkt. Auch zukünftig wollen sich SchülerInnen und Lehrer des BerufsschulCampus Schwalmstadt auf diese Art für den Weihnachtsmarkt engagieren.

Unterkategorien