GEMEINSAM GEGEN BLUTKREBS - Registrierungsaktion für Schüler am BerufsschulCampus Schwalmstadt

dkms2016

Köln/ Schwalmstadt-Ziegenhain – Die 4-jährige Nour aus Berlin leidet an der Sichelzellkrankheit, einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems. Um ihr und anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei am BerufsschulCampus in Schwalmstadt-Ziegenhain am 26. und 27.04.2016 eine Registrierungsaktion für die Schüler. Jeder kann helfen: Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, darf sich als Spender registrieren lassen und jeder kann Geld spenden, um die Typisierungen finanziell zu ermöglichen.

Nour hat die Sichelzellkrankheit. Sie kann nur überleben, wenn es  – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Nur für rund ein Drittel der Blutkrebs-Patienten kann ein geeigneter Spender innerhalb der eigenen Familie gefunden werden. Zum Glück gibt es Menschen, die bereit sind zu helfen. Sie haben ihre Gewebemerkmale bestimmen lassen und stehen weltweit als potenzielle Stammzellspender für Patienten zur Verfügung.

Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Stammzellspender für Nour erfolglos. Um ihr zu helfen, organisiert der BerufsschulCampus Schwalmstadt gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hofft, dass sich möglichst viele Mitschüler aus der Region registrieren lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Die Aktion findet statt am:

am 26. und 27. April 2016
Infovorträge in Raum 110
1. Infovortrag ab 7:40 – 8:15 Uhr
2. Infovortrag ab 8:20 - 9:00 Uhr
Registrierungen in Raum 110
ab 9:15 Uhr

Mitmachen kann grundsätzlich jeder gesunde Mensch zwischen 17 und 55 Jahren. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.

Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 40,00 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS Im Kampf gegen Blutkrebs auf Spendengelder angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe! Jeder Euro zählt!

DKMS-Geldspende
Kreissparkasse Tübingen
IBAN DE54 6415 0020 0001 6893 96
BIC SOLADES1TUB
Verwendungszweck: BIZ 301

Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Für viele Patienten ist, so wie für Nour, die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance. Heute ist die DKMS-Family mit über 6,1 Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund. Täglich spenden mindestens 18 DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann für zahlreiche Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

=>Flyer zum Download

www.dkms.de

Forschen mit Freude - Angehende Erzieher experimentieren mit Feuer, Wasser und Luft

erzieherforschen

Ziegenhain. Warum schwimmt Eis auf Wasser? Warum steigt heiße Luft nach oben? Das sind Fragen, die Ausgangspunkt sein können, um bei Kindern Interesse für Beobachten, Experimentieren und Entdecken zu wecken. Schon im Vorschulalter können ‚kleine Forscher‘ erste naturwissenschaftliche Erfahrungen sammeln, an die später angeknüpft werden kann. Damit die künftigen Erzieher kindgerechte Antworten geben können, fand am Berufsschulcampus Schwalmstadt eine 2tägige Fortbildung statt, wo über 30 Experimente zu den Bereichen Feuer, Wasser und Luft ausprobiert wurden. Die Fortbildung wurde von Carina Hesse durchgeführt, die kurzweilig über Naturphänomene und Möglichkeiten der Umsetzung naturwissenschaftlicher Bildungsarbeit in Kindertagesstätten informierte. Lehrer Gero Schlemmer bedankt sich bei Frau Blaum vom VCI für die Unterstützung, der den Studierenden neben der Fortbildung auch Experimentierkisten mit vielfältigen Materialien zur Verfügung gestellt hat. Dadurch wird es noch einfacher, die in der Schule erworbenen Kompetenzen in der Praxis anzuwenden und die Freude am Experimentieren auch an die Kinder weiter zu geben.

 

Es sind noch Plätze frei in den neuen Erzieherklassen, die ab Herbst 2016 starten. Bei Interesse an der Erzieherausbildung wenden Sie sich bitte an den Berufsschulcampus Schwalmstadt, Frau Kasper, Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. , Tel: 06691-6051.

Tandem 2016: Tschechische Fleischer-Azubis besuchen Schwalmstadt

tandemfleischer2016

Wieder einmal nahmen die Beruflichen Schulen – Schwalmstadt an dem europäischen binationalen Austauschprogramm TANDEM vom 15.02. bis 05.03.2016 teil.

Drei Wochen Auslandserfahrung sind wie im Flug vergangen. Die vier tschechischen Austauschschüler der Prager Patenschaftsschule SOU gastronomie a podnikání haben während ihres Aufenthaltes in Schwalmstadt die Arbeitswelt und Ausbildung zum Fleischer im Dualen System kennengelernt. Der praktische Teil in den Fleischereien Bechtel (Zella), Kohl-Kramer (Trockenerfurth) und Pietsch (Ottrau) hat ihnen dabei sehr gut gefallen, da die Ausbildung in Tschechien größtenteils in der Schule stattfindet.

Nach einem dreitägigen Sprachschnellkurs in Deutsch begann der betriebliche und schulische Alltag für die jungen Männer. Dabei standen die betrieblichen Arbeiten zur Herstellung von Fleisch und Wurstwaren als auch die theoretischen und praktischen Inhalte der Berufsschule auf dem Programm. Zum Teil aufkommende sprachliche Schwierigkeiten wurden kurzerhand durch Zeichen- oder Körpersprache überwunden.

Das von Matthias Geb, Rainer Liese und Uwe Dippel ausgestaltete Begleitprogramm reichte vom Besuch Frankfurts und seines Flughafens über die Besichtigung des Edeka-Fleischwerks Melsungen bis zur Besichtigung der Altstadt von Marburg.

Zum Abschluss wurden die Schüler von den Betrieben verabschiedet. Über den im Juli anstehenden Gegenbesuch wurden voller Vorfreude bereits Pläne geschmiedet.

Mit Grüßen an die Patenschule ging es dann am Samstagmorgen nach der Verabschiedung durch den Patenschaftskoordinator Herrn Geb zurück nach Prag.

Eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr ist bereits in Planung.

„Gewalt und Rassismus – Ohne Uns“ Schüler der Berufsschule Schwalmstadt drehen einen Film gegen Rechtsextremismus

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Schwalmstadt. Unter dem Titel „Gewalt und Rassismus – Ohne Uns“ produziert eine Gruppe von Jugendlichen der Berufsschule Schwalmstadt innerhalb von 10 Tagen einen kurzen Spielfilm, der auf eigenen Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit und Mobbing basiert.  Die Sozialpädagogen Fabian Schmidt und Ann-Kathrin Weitzel aus Kassel stehen dem Prozess helfend zur Seite. Täglich wird von morgens bis teilweise spät in die Nacht gearbeitet und diskutiert.

Da sowohl religiös faschistische als auch rechtsextreme Gruppierungen immer wieder Mittel und Wege finden ihr antidemokratisches Gedankengut unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbreiten, ist das Ziel der Initiatoren Kindern und Jugendlichen gegenüber extremistischer politischer und fundamental religiöser Propaganda zu sensibilieren.

Der Film trägt den Titel „Mutlos“ und feiert am Montag, den 21.03.2016 um 10 Uhr im Kino Burgtheater in Treysa Premiere. Der Eintritt ist frei für alle.

Im Rahmen des Großprojektes „Gewalt und Rassismus – ohne uns!“ sollen bis Frühjahr 2016 in Hessen und Thüringen biografisch orientierte Kurzspielfilme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen produziert werden, die thematisch die eigenen Alltagserfahrungen zu Rassismus und Extremismus wiedergeben sollen. Alle Filme werden dann auf einem gemeinsamen Filmfestival öffentlich präsentiert.

Zu den Initiatoren des Großprojekts gehören die Medienwerkstatt der Universität Kassel, die Thüringer Landesmedienanstalt, die Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und die Bundeszentrale für politische Bildung.

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