Die Klassen der Berufsvorbereitung besichtigen die Produktionsstätte der Firma Ferrero in Stadtallendorf

Betriebsbesichtigung Ferrero 2016

Nach der Absolvierung der schriftlichen Prüfungen besichtigten die Schülerinnen und Schüler der PuSch/BzB-Klassen gemeinsam mit Ihren Klassenlehrern und Sozialpädagogen die größte  Produktionsstätte vom italienischen Süßwarenhersteller Ferrero in Stadtallendorf. Mit über 4.000 Mitarbeitern ist Ferrero zugleich einer der größten Arbeitgeber in unserer Region und somit ein potentieller Arbeitgeber für unsere Schülerinnen und Schüler.

Nach unserer Ankunft erhielten wir durch einen kurzweiligen Einführungsfilm die ersten interessanten Informationen zur Ferrero Unternehmensgruppe und dem Werk in Stadtallendorf. Im Anschluss wurden wir mit Sicherheitsschuhen, Einweganzügen und Haarnetzen eingekleidet, um den hohen Hygieneansprüchen in den einzelnen Fertigungsbereichen zu entsprechen. Bei der Werksführung in Kleingruppen besichtigten wir 12 verschiedene Produktionsstraßen. Hierbei gefiel den Schülerinnen und Schülern besonders die Möglichkeit in allen Bereichen zum Beispiel frisch hergestellte Kinderriegel, Ferrero Küsschen, Mon Chèri oder Kinder Pinguine und viele weitere Süßigkeiten zu probieren. Außerdem waren alle Teilnehmer von der enormen Menge der täglich hergestellten Produkte überwältigt.

Nachdem wir viele interessante Details zum Produktionsablauf erfahren hatten und alle Schülerinnen und Schüler, eingenommen der Begleiter, keine Schokolade mehr essen konnten, wurden wir von Ferrero schließlich noch zu einem Mittagessen in der Kantine eingeladen.

Alles in allem eine sehr gelungene Besichtigung, die unseren Jugendlichen zahlreiche neue Einblicke geboten hat und daher in den nächsten Schuljahren sicherlich wiederholt wird.

Ungarinnen besuchen die Schwalm

besuchungarn

Ziegenhain. Fünf ungarische Schülerinnen haben das duale Ausbildungssystem vom 1. bis 21. Mai 2016 in Deutschland kennengelernt. Der BerufsschulCampus Schwalmstadt organisierte unter der Leitung von Roman Spohr, in Zusammenarbeit mit dem ersten Ausbildungsjahr der Industriekaufleute, das Kennenlernen der ansässigen Unternehmen: Freudenberg Sealing Technologies GmbH & Co. KG , Horn & Bauer GmbH & Co. KG sowie Konvekta AG. An den Arbeitstagen konnten die jungen Ungarinnen einen Einblick in die Tätigkeiten unserer Firmen gewinnen und in verschiedenen Abteilungen tatkräftig unterstützen. Weiterhin wurden Ausflüge in verschiedene Städte der Region unternommen und wir besuchten touristische Attraktionen, wie zum Beispiel die Edertalsperrmauer.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wieso wir das Ganze überhaupt machen. Die Antwort ist ganz einfach. Die Schülerinnen absolvieren in Ungarn ebenfalls eine kaufmännische Ausbildung, allerdings ist diese nicht dual. Damit sie neben der Theorie auch Praxiserfahrung sammeln und Einblicke in die Arbeitswelt erhalten können, bietet unsere Schule solche Veranstaltungen an. Der BerufsschulCampus Schwalmstadt kooperiert mit der ungarischen Schule Keleti Károly Secondary Vocational School of Economics in Budapest.

Parlamentarisches Patenschafts-Programm 2017/2018

Auslandserfahrung im Anschluss an die Ausbildung – ist für junge Berufstätige ein weiterer Baustein in ihrer beruflichen Entwicklung. Wir möchten Sie und Ihre Auszubildenden auf die derzeit laufende Ausschreibung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige aufmerksam machen.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein deutschamerikanisches Austauschprogramm, das vom Deutschen Bundestag und US-Kongress seit 1983 gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für junge Berufstätige durchgeführt wird.

Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, amerikanisches Leben und Arbeiten aus erster Hand zu erfahren. Zusätzlich beinhaltet dieses Programm ein akademisches Semester an einem Community College und berufliche Weiterbildung durch ein Praktikum bei einem amerikanischen Arbeitgeber.

In den 33 Jahren seit Bestehen des Programms konnten über 2.500 junge Berufstätige gefördert werden. Diese Chance können Sie auch Ihren Auszubildenden bieten. Viele unserer ehemaligen Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gefragte Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Firmen sowie internationaler Unternehmen, die Fach- und Führungskräfte mit interkulturellen Kompetenzen und sehr guten Englischkenntnissen suchen.

Das PPP steht – mit wenigen Ausnahmen (z.B. med. Berufe, Heil- und Körperpflegeberufe) – allen jungen Berufstätigen nach Beendigung ihrer Ausbildung offen (s. Faltblatt zu Altersbegrenzung und anderen Bewerbervoraussetzungen). In seiner inhaltlichen und finanziellen Gestaltung ist das Programm nach wie vor einzigartig.

Erste Einzelheiten entnehmen Sie der beiliegenden Information. Im Internet finden Sie uns unter: www.usappp.de, wo bis zum 16. September 2016 die Bewerbungsunterlagen mit Hilfe der Bewerbungskarte bei uns angefordert werden können. Einsendeschluss der ausgefüllten Bewerbungsunterlagen bei der GIZ ist der 30. September 2016.

Informationen zum Download:

Anschreiben

Programmablauf_2017_2018

Bewerbungsflyer_2017_2018

Bewerbungskarte_2017_2018

Typisierungsaktion für die 4-jährige Nour am BerufsschulCampus Schwalmstadt

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„Helferklasse“ 1. Lehrjahr Industriekaufleute: Von links: Viktoria Lell, Moritz Heinke, Yannick Höpfner, Alexander Corell, Artur Matvievskiy, Julia Rieß, Jana Jungclas, Selina Koch, Verbindungslehrer Simon Schick, Joshua Piel, DKMS-Mitarbeiter Martin Quarg.

Schwalmstadt-Ziegenhain. Die 4-jährige Nour aus Berlin leidet an der Sichelzellkrankheit, einer schweren Erkrankung des blutbildenden Systems. Sie benötigt dringend Hilfe und ist schnellstmöglich auf eine Stammzellspende angewiesen.

Durch den Kontakt des BerufsschulCampus Schwalmstadt zur DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) fand daher am 26. und 27. April eine Typisierungsaktion in Ziegenhain statt, an der sich erfreulicherweise 237 Schülerinnen und Schüler registrieren ließen.

Ob ein geeigneter Spender für die kleine Nour dabei ist, kann noch nicht gesagt werden. Ein toller Erfolg ist die Aktion schon jetzt, da alle Typisierungen in die Datenbank der Deutschen Knochenmarkspenderdatei aufgenommen werden und somit Patienten weltweit zur Verfügung stehen. Man kann sich bereits ab 17 Jahren registrieren lassen, eine mögliche Spende um das Leben eines anderen Menschen zu retten, ist im Alter von 18 bis 55 Jahren möglich.

Vor den Typisierungen wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst durch den Mitarbeiter der DKMS, Martin Quarg, genauestens über das Thema Stammzellspende aufgeklärt. Martin Quarg hatte aber eine Doppelfunktion, da er den Schülerinnen und Schülern auch als Spender, der bereits das Leben eines Menschen gerettet hat, aus erster Hand berichten konnte.

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Im Laufe des Vormittags hatte jede Klasse ein gewisses Zeitfenster um sich zu typisieren, wofür die Schülerinnen und Schüler mit Wattestäbchen einen Abstrich an ihrer Wangenschleimhaut vornahmen.

Für die Planung und Durchführung der Aktion war SV-Verbindungslehrer Simon Schick verantwortlich, der mit Hilfe zweier Schulklassen den reibungslosen Ablauf der Typisierungen organisierte.

Durch die Aktion ist eine große Anzahl junger Menschen mit dem Thema Stammzellspende in Berührung gekommen. Und die sofortige Bereitschaft einzelner Klassen an diesen Tagen zu helfen, verbunden mit der hohen Quote an Registrierungen, zeigt das große Engagement der Schulgemeinde einen Beitrag im Kampf gegen Blutkrebs zu leisten. All dies verdeutlicht, dass am BerufsschulCampus Schwalmstadt der Slogan „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ auch gelebt wird.

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