Beim gemeinsamen Kochen Freundschaft schließen

lions

Lions unterstützen das Cafeteria-Projekt der Beruflichen Schulen Schwalmstadt.

Vertreter des Lions Clubs Schwalmstadt konnten sich am Dienstag von einem äußerst gelungenen Integrationsprojekt der Beruflichen Schulen Schwalmstadt überzeugen.

In der schuleigenen Küche durften sie engagierte Schülerinnen und Schüler dabei beobachten, wie diese gemeinsam eine Tomaten-Kokos-Suppe, vegetarische Hamburger, Wraps, verschiedene Soßen und einen Joghurt-Früchte-Nachtisch zubereiteten.

Jürgen Angres, der Präsident des Lions Clubs, erinnerte daran, dass die Lions  vor einem guten Jahr einen Ideen-Wettbewerb zum Thema Migration und Integration ins Leben gerufen hatte. Schulen, Kindergärten und Vereine waren aufgefordert, dem Lions Club Ideen für Integrationsprojekte  zu präsentieren. Zu den Gewinnern zählten unter anderem die Beruflichen Schulen Schwalmstadt, deren Projekt der Club mit 1.200 Euro unterstützt.

Schulleiter Ralf Klinder erklärte, dass die Beruflichen Schulen Schwalmstadt seit Jahren verstärkt in die Beschulung von Migranten eingebunden seien, die zu Beginn ihres Aufenthaltes in Deutschland häufig Klassen der Berufsvorbereitung besuchten. Als eine Möglichkeit, das Einleben in der fremden Kultur zu erleichtern, habe sich die Teilnahme der Klassen an dem Catering- und Cafeteria-Projekt der Schule erwiesen. In diesem Projekt bereiten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Speisen vor, die anschließend zu günstigen Preisen in der Cafeteria der Schule erworben werden können. Klinder dankte dem Lions Club für die finanzielle Unterstützung, durch welche die Beschaffung erforderlicher Lebensmittel und Gewürze deutlich erleichtert werde.

Die beiden Projektleiterinnen, Gerda Altrichter und Barbara Krings, ergänzten, dass von dem Projekt alle Beteiligten profitierten. Die deutschen Projektteilnehmer würden neugierig, lernten Neues kennen und entwickelten eine größere Akzeptanz und Toleranz für ihre ausländischen Mitschüler/innen. Die Migranten, die häufig sehr geübt im Umgang mit Lebensmitteln und ausgesprochen geschickt beim Herstellen der Speisen seien, erführen Interesse an ihrer Kultur, ihrer Geschichte und ihren Traditionen.

Die Lions zeigten sich beeindruckt von der freundschaftlichen Atmosphäre unter den Jugendlichen und dem wohlschmeckenden Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit. (pm)

Quelle: nh24

Die Klassen der Berufsvorbereitung besichtigen die Produktionsstätte der Firma Ferrero in Stadtallendorf

Betriebsbesichtigung Ferrero 2016

Nach der Absolvierung der schriftlichen Prüfungen besichtigten die Schülerinnen und Schüler der PuSch/BzB-Klassen gemeinsam mit Ihren Klassenlehrern und Sozialpädagogen die größte  Produktionsstätte vom italienischen Süßwarenhersteller Ferrero in Stadtallendorf. Mit über 4.000 Mitarbeitern ist Ferrero zugleich einer der größten Arbeitgeber in unserer Region und somit ein potentieller Arbeitgeber für unsere Schülerinnen und Schüler.

Nach unserer Ankunft erhielten wir durch einen kurzweiligen Einführungsfilm die ersten interessanten Informationen zur Ferrero Unternehmensgruppe und dem Werk in Stadtallendorf. Im Anschluss wurden wir mit Sicherheitsschuhen, Einweganzügen und Haarnetzen eingekleidet, um den hohen Hygieneansprüchen in den einzelnen Fertigungsbereichen zu entsprechen. Bei der Werksführung in Kleingruppen besichtigten wir 12 verschiedene Produktionsstraßen. Hierbei gefiel den Schülerinnen und Schülern besonders die Möglichkeit in allen Bereichen zum Beispiel frisch hergestellte Kinderriegel, Ferrero Küsschen, Mon Chèri oder Kinder Pinguine und viele weitere Süßigkeiten zu probieren. Außerdem waren alle Teilnehmer von der enormen Menge der täglich hergestellten Produkte überwältigt.

Nachdem wir viele interessante Details zum Produktionsablauf erfahren hatten und alle Schülerinnen und Schüler, eingenommen der Begleiter, keine Schokolade mehr essen konnten, wurden wir von Ferrero schließlich noch zu einem Mittagessen in der Kantine eingeladen.

Alles in allem eine sehr gelungene Besichtigung, die unseren Jugendlichen zahlreiche neue Einblicke geboten hat und daher in den nächsten Schuljahren sicherlich wiederholt wird.

Ungarinnen besuchen die Schwalm

besuchungarn

Ziegenhain. Fünf ungarische Schülerinnen haben das duale Ausbildungssystem vom 1. bis 21. Mai 2016 in Deutschland kennengelernt. Der BerufsschulCampus Schwalmstadt organisierte unter der Leitung von Roman Spohr, in Zusammenarbeit mit dem ersten Ausbildungsjahr der Industriekaufleute, das Kennenlernen der ansässigen Unternehmen: Freudenberg Sealing Technologies GmbH & Co. KG , Horn & Bauer GmbH & Co. KG sowie Konvekta AG. An den Arbeitstagen konnten die jungen Ungarinnen einen Einblick in die Tätigkeiten unserer Firmen gewinnen und in verschiedenen Abteilungen tatkräftig unterstützen. Weiterhin wurden Ausflüge in verschiedene Städte der Region unternommen und wir besuchten touristische Attraktionen, wie zum Beispiel die Edertalsperrmauer.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wieso wir das Ganze überhaupt machen. Die Antwort ist ganz einfach. Die Schülerinnen absolvieren in Ungarn ebenfalls eine kaufmännische Ausbildung, allerdings ist diese nicht dual. Damit sie neben der Theorie auch Praxiserfahrung sammeln und Einblicke in die Arbeitswelt erhalten können, bietet unsere Schule solche Veranstaltungen an. Der BerufsschulCampus Schwalmstadt kooperiert mit der ungarischen Schule Keleti Károly Secondary Vocational School of Economics in Budapest.

Parlamentarisches Patenschafts-Programm 2017/2018

Auslandserfahrung im Anschluss an die Ausbildung – ist für junge Berufstätige ein weiterer Baustein in ihrer beruflichen Entwicklung. Wir möchten Sie und Ihre Auszubildenden auf die derzeit laufende Ausschreibung des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) für junge Berufstätige aufmerksam machen.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist ein deutschamerikanisches Austauschprogramm, das vom Deutschen Bundestag und US-Kongress seit 1983 gefördert und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH für junge Berufstätige durchgeführt wird.

Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, amerikanisches Leben und Arbeiten aus erster Hand zu erfahren. Zusätzlich beinhaltet dieses Programm ein akademisches Semester an einem Community College und berufliche Weiterbildung durch ein Praktikum bei einem amerikanischen Arbeitgeber.

In den 33 Jahren seit Bestehen des Programms konnten über 2.500 junge Berufstätige gefördert werden. Diese Chance können Sie auch Ihren Auszubildenden bieten. Viele unserer ehemaligen Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind gefragte Mitarbeiter kleiner und mittelständischer Firmen sowie internationaler Unternehmen, die Fach- und Führungskräfte mit interkulturellen Kompetenzen und sehr guten Englischkenntnissen suchen.

Das PPP steht – mit wenigen Ausnahmen (z.B. med. Berufe, Heil- und Körperpflegeberufe) – allen jungen Berufstätigen nach Beendigung ihrer Ausbildung offen (s. Faltblatt zu Altersbegrenzung und anderen Bewerbervoraussetzungen). In seiner inhaltlichen und finanziellen Gestaltung ist das Programm nach wie vor einzigartig.

Erste Einzelheiten entnehmen Sie der beiliegenden Information. Im Internet finden Sie uns unter: www.usappp.de, wo bis zum 16. September 2016 die Bewerbungsunterlagen mit Hilfe der Bewerbungskarte bei uns angefordert werden können. Einsendeschluss der ausgefüllten Bewerbungsunterlagen bei der GIZ ist der 30. September 2016.

Informationen zum Download:

Anschreiben

Programmablauf_2017_2018

Bewerbungsflyer_2017_2018

Bewerbungskarte_2017_2018

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