Autoren-Lesung im Januar an unserer Schule

Die vielfach ausgezeichnete Autorin Anna Kuschnarowa liest am 24. Januar 2017 an unserer Schule, u.a. aus ihrem im Jahr 2014 verfassten und von mehreren Klassen unserer Schule bereits gelesenen Werk „Djihad Paradise“ (über die Radikalisierung eines deutschen jungen Mannes) sowie Kinshasa Dreams (Geschichte einer Flucht) sowie je nach Interesse auch aus ihren anderen Romanen.

In ihren Texten beschäftigt sich die im Jahr 1975 in Würzburg geborenen und derzeit in Leipzig lebende Autorin, Fotografin und Dozentin mit politischen und gesellschaftskritischen Themen, wie Rechtsradikalismus, Homosexualität und Drogensucht. Ihre stets gut recherchierten Werke sind regelmäßig in den Empfehlungslisten des Deutschen Buchhandels zu finden. Für ihr aktuelles Buch „Das Herz von Libertalia“ erhielt sie im Juni diesen Jahres den Literaturpreis durch die Jury der jungen Leser.

WIr freuen uns, Anna Kuschnarova an unserer Schule begrüßen zu dürfen, die nicht nur lesen, sondern auch sehr gern mit den Schülern in persönlichen Kontakt kommen möchte. Auch kritische Fragen ihrer Leser sind ihr immer willkommen und inspirieren sie für die nächsten Romane.

Weihnachtliche Lötübungen

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Um den Umgang und die Fertigkeiten des Lötens zu erlernen, führte das PuSch-Projekt „Elektronik“ unter Leitung von Herrn Wilken Pape Lötübungen mit Lötkolben durch. Dabei wurden elektronische Schaltungen erstellt und Bauteile verlötet. Nachdem die Grundlagen des Lötens erlernt waren, wurde ein Weihnachtbaum aus Kupferrohren mit Hilfe eines Gasbrenners zusammengelötet und mit einer LED Lichterkette ausgestattet, der nun die Pausenhalle des BerufsschulCampus Schwalmstadt schmückt.

Vielfältiges Angebot für Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr

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„Morgen sehen wir uns endlich alle wieder!“, so lautet eine Nachricht in der noch immer bestehenden Whatsapp-Klassengruppe der ehemaligen Klasse 02 FSP1 der Fachschule für Sozialwesen am BerufsschulCampus Schwalmstadt. Die Textnachricht bezieht sich auf die sog. „Blocktage“ für Erzieherinnen und Erzieher im Anerkennungsjahr, die von Mittwoch bis Freitag vergangener Woche auf dem Campus der Beruflichen Schulen in Ziegenhain sowie im Forensischen Institut in Gießen stattfanden.

Die im Sommer nach zweijähriger Vollzeit-Ausbildung verabschiedeten Studierenden arbeiten inzwischen als Fachkräfte in verschiedenen sozialen Einrichtungen und absolvieren somit ihren dritten und damit letzten Ausbildungsabschnitt -das Anerkennungsjahr zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher. Das Spektrum an Arbeitsbereichen ist groß: Ein Teil der Fachkräfte absolviert das Anerkennungsjahr in Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kita, Hort), nicht wenige entschieden sich für eine Tätigkeit in der Jugend-oder Behindertenhilfe. Auch während ihres Berufspraktikums werden die Fachkräfte weiterhin von der Schule begleitet. Eine intensive Vernetzung zwischen den beiden Ausbildungsorten Schule und Praxis ist für die Professionalisierung der Erzieherinnen und Erzieher wichtig; dies gilt nicht nur für die während der schulischen Ausbildung absolvierten Praktika, sondern insbesondere für das Anerkennungsjahr.

Während der „Blocktage“ findet zum einen ein reger Austausch unter den frisch ausgebildeten Fachkräften statt. Es wird intensiv reflektiert und nach Anregungen für das berufliche Handeln gesucht. „Wie macht ihr das denn bei euch in der Kita?“, diese Frage hört man öfter und sie ist häufig Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen. Die Blocktage dienen zum anderen auch der fachlichen Vertiefung. Themen wie „Trauerarbeit“, „Lerngeschichten“, „Resilienz -Die eigene Widerstandskraft stärken“ oder auch „Ausgewählte Aspekte der Projektarbeit“ standen diesmal auf dem Programm. Den „Lösungsorientierten Ansatz“ lernten die Fachkräfte im Anerkennungsjahr durch ein Angebot zweier Mitarbeiter der Stiftung Beiserhaus, einer Jugendhilfeeinrichtung, kennen und damit auch die Grundprinzipien der Lösungsfokussierung.

Nachhaltig wirkt sicher auch der Besuch des Forensichen Konsils der Universität Gießen am vergangenen Freitag. Mit Hilfe zahlreicher Bilder zeigte der Arzt und Jurist Prof. Dr. Dr. Dettmeyer, Leiter des Gerichtsmedizinischen Instituts, den Unterschied zwischen einmaligen Verletzungen infolge von Unfällen und absichtlich herbeigeführten, wiederholten Misshandlungen an Kindern auf. Die Fachkräfte erhielten Einsicht, wie Verletzungen durch Verbrennungen, Verbrühungen oder durch Einwirkung von Gegenständen sichtbar werden, aber auch Informationen darüber, welche Auswirkungen das Schütteln von Säuglingen bzw. Kindern hat und durch welche körperlichen Reaktionen dies erkannt werden kann. Unterschieden wurden sturztypische, spieltypische und lagerungstypische Verletzungen. Der Vortrag wurde durch Informationen zum § 8a SGB VIIII (Schutzauftrag bei Kindswohlgefährdung) ergänzt. Frau Matthes, Ärztin und Mitarbeiterin des Forensischen Konsils, berichtete von ihrer Arbeit in der rechtmedizinischen Ambulanz und zeigte auf, wie die Erzieherinnen und Erzieher bei Verdachtsfällen reagieren und vorgehen können. Auch wenn die gezeigten Fotos sowie der Vortrag schwer auszuhalten waren, so sind sich die Fachkräfte im Anerkennungsjahr dennoch einig: Wir müssen uns mit diesen furchtbaren Dingen auseinandersetzen, um sensibel für diese Thematik zu werden und Kindern helfen zu können.

Mountainbiking am Berufsschulcampus Schwalmstadt

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Von links: Schulleiter Ralf Klinder, Projektverantwortlicher Frank Petersohn, Tina Urnau und Thomas Linnemann vom Bikepool Hessen, Herr Oberstedt AOK Hessen

Mit Beginn des Schuljahres startete am Berufsschulcampus Schwalmstadt ein Mountainbike-Projekt.

Entsprechend dem Konzept des Projektverantwortlichen Frank Petersohn können sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen in die neuen Kurse einwählen.

Die sportliche Herausforderung, sowie die Technik der Fahrräder stehen bei den Kursen im Vordergrund. Umwelt und Natur sind weitere Aspekte des Projekts. In der neu eingerichteten Fahrradwerkstatt werden Grundlagen zu Reparatur, Wartung und Pflege sowie Einstellungsarbeiten vermittelt.

Kondition und Fahrtechniken werden bei Ausfahrten und Übungen mit Hindernissen geschult.

Bei einem dreitägigen MTB-Workshop konnten die Schüler auf den Singletrails rund um den Hoherodskopf die neuen Mountainbikes und das Gelernte ausgiebig testen.

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Bikepool Hessen, der sich mehr Bewegung für die hessischen Schülerinnen und Schüler durch mehr Fahrräder an den Schulen zum Ziel gesetzt hat. Die AOK Hessen fördert dies im Rahmen von Schule und Gesundheit. Über Fischis Bikebox in Treysa unterstützte der deutsche Fahrradhersteller CUBE die BikeSchool in Form eines Rabattes beim Räderkauf. Für die weitere Finanzierung wurden projektbezogene Zuwendungen aus Lottoüberschüssen durch den Förderverein des BerufsschulCampus bereitgestellt.

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Im Rahmen der Übergabe von 14 neuen Mountainbikes übergab jüngst Herr Oberstedt im Namen der AOK Hessen einen Förderscheck in Höhe von 5866 Euro an Schulleiter Ralf Klinder.

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