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Sozialpädagogisches Praktikum mal anders – Inklusion auf Skifreizeit

ski 2018

Berchtesgaden - Im Zeitraum vom 2. bis zum 9. Februar konnten neun neurologisch erkrankte Kinder im Alter zwischen zehn und 16 Jahren, ihre neun Betreuerinnen, sowie vier weitere Begleiter Skifahren auf besondere Art erleben.

Nach von allen Seiten als erfolgreich eingeschätzten Fahrten zum Skifahren und Segeln in 2016 und 2017 wurden schnell Pläne geschmiedet, wieder eine Skifreizeit zu realisieren. Ziel sollte es auch diesmal sein, gemeinsam Grenzen zu verschieben, aber auch zu erkennen.

Der Förderverein "freuNde" der Neuropädiatrie an den Kasseler Städt. Kliniken hatte sich für seine Schützlinge etwas ganz besonderes ausgedacht. Mithilfe der Spenden von den Kasseler Wizards und der Wirtschaftskanzlei DWAZ aus Kassel konnte der Förderverein eine weitere Skifreizeit in Berchtesgaden finanzieren. Damit fehlten nur noch Begleiter, die für die jungen Patienten eine 1:1-Betreuung gewährleisten konnten. Auch dieses Mal stellte die sozialpädagogische Abteilung des BerufschulCampus in Ziegenhain den Großteil dieser Betreuer und ermöglichte diesen Auszubildenden eine Praktikumserfahrung der außergewöhnlichen Art. Die Auszubildenden stammten aus den Klassen 12 Sozialassistenz und der Oberstufe der Erzieherklassen. Des Weiteren waren folgende Begleitpersonen dabei: ein Klassenlehrer der Erzieherinnen, Alexander Riehm, der Oberarzt der kinderneurologischen Abteilung, Dr. Rudolf Funke, zuständig für die medizinische Versorgung, der Krankenpfleger Christopher Benkel und die Sonderpädagogin der Kasseler Schule mit besonderem Förderbedarf Luise Jochheim. Außerdem begleiteten die Fahrt noch eine FSJlerin und eine Krankenpflegerin der Klinik.

Nachdem man sich einige Wochen zuvor zum Kennenlernen der Kinder und Eltern in Kassel getroffen hatte, begann das Abenteuer am Freitagmorgen mit dem Zusammentreffen aller Beteiligten an der Mönchebergschule in Kassel. Gegen Nachmittag durfte die Gruppe dann ihre Zimmer in der Jugendherberge Bischofswiesen beziehen.

Die Tage waren gefüllt von Skikurseinheiten eines örtlichen Skilehrers, einem ehemaligen deutschen Weltcupabfahrer und Skilehrer Alexander Riehm. An einigen Tagen nutzte man das sonnige Wetter für Seilbahnausflüge auf nahe gelegene Berggipfel und eine Pferdeschlittenfahrt ins Nationalparkgebiet.

Mit viel Freude wurden die skifahrerischen Aufgaben von den Kindern und Betreuern oftmals ehrgeizig, aber auch vor allem mit Spaß angenommen und man konnte tägliche Fortschritte erkennen, wenn auch vereinzelt Grenzen wahrgenommen werden mussten. Dies jedoch war auch ein Teil des pädagogischen Konzepts. Da fast alle Teilnehmer der Fahrt, sowohl Kinder als auch Betreuer, zuvor nicht Ski fahren konnten, manche der Kinder sogar sicher nie gedacht hätten, jemals auf Skiern zu stehen, kann man nach der einwöchigen Fahrt von einem überaus gelungenen inklusiven Projekt sprechen, das erst durch vielschichtigen Einsatz verschiedenster Menschen ermöglicht werden konnte.

Alexander Riehm

Elektroniker freigesprochen

18-01-Elektro-GP

Benedikt März Prüfungsbester
HOMBERG. Die Elektro-Innung Schwalm-Eder sprach auf der Gesellenfreisprechungsfeier in Schwalmstadt ihre neuen Gesellen frei. Obermeister Manfred Krannich (Lendorf) gratulierte im Namen der Innung und hob die guten Zukunftsaussichten für Elektroniker hervor.

Die Digitalisierung und die damit verbundenen elektrotechnischen Entwicklungen bieten ein gutes Umfeld für Innovationen und Weiterentwicklungen in der Branche. Immer neue Impulse zur Problemlösung werden gesucht, gefunden und finden Einlass in die Ausbildung in den Elektroberufen. Wenige Berufszweige bieten derart viele Herausforderungen und Möglichkeiten. Unter dem Begriff „Haustechnik“ verschmelzen immer mehr Bereiche, die Sicherheit, Energieeffizienz und hohen Lebensstandard für Menschen versprechen. Als Beispiele nannte Krannich die Entwicklungen in der Gebäudetechnik in der sich u. a. die Bereiche Solar und Photovoltaik, Bus-Technik, Gebäudesicherheit und Brandschutz wiederfinden. Die gute Ausbildung sei ein wichtiges Fundament für die persönliche und berufliche Weiterbildung. Die jungen Gesellen könnten stolz auf ihre Leistungen sein, sagte der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Michael Eul (Schrecksbach) und für die beruflichen Schulen Erwin Korell. Die beste Gesellenprüfung legte Benedikt März aus Oberaula ab. Er wurde bei Elektromaschinenbau- und Elektroinstallateurmeister Frank Mausehund, Neukirchen, ausgebildet.

www.elektro-schwalm-eder.de

Die neuen Gesellen: (in Klammern der Ausbildungsbetrieb)

Ulf Patrik Bernhardt, Oberaula (Reichmann & Schrön GmbH Elektro - Sanitär, Oberaula); Alexander Gertje, Bad Zwesten und Nordin Schürmann, Gudensberg-Dissen (Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, Homberg/Efze); Leon Hofstätter, Bad Zwesten (Haus- und Gebäudetechnik Blum, Wabern-Zennern); Marvin Jonas Horn, Bad Wildungen (Eisenacher Gebäudetechnik GmbH, Bad Zwesten); Edgar Klaus, Schwalmstadt-Trutzhain (Ludwig Arnhold Elektro - Sanitär, Willingshausen-Loshausen); Mirko Lommerzheim, Schwalmstadt (Hans-Heinrich Roeschert Elektroinstallateurmeister, Schwalmstadt-Treysa); Kai Ludwig, Jesberg (Christian Döring, Inh. H. Reder Elektro - Sanitär, Borken-Kleinenglis); Benedikt März, Oberaula (Frank Mausehund, Elektromaschinenbau- und Elektroinst.-Meister, Neukirchen); Lukas Melchior, Schwalmstadt (Elektrotechnik Palme, Inh. Thomas Wachtel, Stadtallendorf); Paul Schremser, Schwalmstadt und Alexander Völker, Willingshausen (EAB Schwalmstadt Elektro Anlagen-Bau-Gesellschaft mbH, Schwalmstadt-Ziegenhain); Florian Schroeder, Bad Zwesten (Reinhold Richard Elektrotechnik, Bad Zwesten); Felix Widera, Gilserberg (Elektro Dippel GmbH Elektrotechnikerbetrieb, Gilserberg-Lischeid) (pm)

Quelle: http://nh24.de/index.php/politik-und-wirtschaft/21-politik-und-wirtschaft-nordhessen/98547-elektroniker-freigesprochen

Sozialassistenten erhalten Einblicke in die Lebenswelt von Menschen mit Handicap

Hephatabesuch2018

Begegnungen mit Menschen mit und ohne Handicap waren die Highlights des abwechslungs-reichen Tages, den angehenden SozialassistentInnen des BerufsschulCampus Schwalmstadt in Hephata verbrachten.

Der Tag begann mit einer Begrüßung durch Martina Bender, Referentin für Besucherbegleitung in Hephata, die das Programm für diese Begegnung nach dem Motto „ankommen, mitmachen, miterleben“ organisiert hatte und ebenso kompetent wie freundlich durch den Tag führte. In einem Quiz lernten die SozialassistentInnen die Geschichte Hephatas kennen, gleichzeitig spielten auch aktuelle Themen wie Inklusion eine Rolle bei dem unterhaltsamen Ratespiel.

Anschließend hatten die SchülerInnen in Kleingruppen Gelegenheit, Mitarbeiter und Bewohner Hephatas kennenzulernen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Dabei bekamen sie Einblicke, wie Menschen mit Handicap in Wohngemeinschaften leben, was sie arbeiten und welchen Hobbys sie nachgehen. Glücklich und zufrieden berichteten einige SchülerInnen von ihren Erfahrungen in der Theaterwerkstatt. Beim Schwarzlichttheater kamen sie mit Bewohnern Hephatas im besten Sinne spielerisch in Kontakt, hatten viel Freude beim Proben und am Ende sogar einen gemeinsamen Auftritt, der allen viel Spaß bereitete. Kommunizieren ohne sprechen zu können - eine Herausforderung, die in Hephata durch Talker (elektronische Kommunikationshilfen) und Bildsymbole ermöglicht wird. Hier konnten die SozialassistentInnen des BerufsschulCampus erleben, wie das möglich ist und gleichzeitig eine sympathische Frau kennenlernen, die trotz ihres Handicaps ein lebenswertes Leben führt. Eine weitere Gruppe durfte erfahren, dass sich Hephata durch Inklusion und Dezentralisierung in den letzten Jahren stark verändert hat. Die SozialassistentInnen bekamen einen Eindruck davon, wie auch schwierige Veränderungsprozesse gestaltet werden können. Am Ende des Tages gingen alle SchülerInnen um wertvolle Erfahrungen bereichert nach Hause - viele können sich vorstellen wieder nach Hephata zu kommen, vielleicht, um hier ein Praktikum zu absolvieren und die Menschen mit Handicap noch besser kennenzulernen.

Wer mehr zur Ausbildung von SozialassistInnen am BerufsschulCampus Schwalmstadt in Ziegenhain erfahren will, kann sich an Grit Staufenbiel oder Gero Schlemmer (Tel. 06691-6051) wenden.

Nachwuchs im KFZ-Handwerk

NachwuchsimKFZHandwerk2018

Am Freitag, 19.01.2018 legten 12 Auszubildende aus dem Bereich der KFZ-Innung Ziegenhain am BerufsschulCampus Schwalmstadt erfolgreich ihre praktische Gesellenprüfung ab. Die theoretische Prüfung wurde bereits im Dezember absolviert. Die beste Gesamtnote war dabei eine 1,5.

10 junge Männer stehen somit als KFZ-Mechatroniker mit Schwerpunkt „Personenkraftwagen“ und 2 mit Schwerpunkt „Nutzfahrzeuge“ als Facharbeiter dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Die meisten verbleiben in ihren Ausbildungsbetrieben oder in der räumlichen Nähe. 2 frischgebackene Gesellen setzen ihre Ausbildung direkt im Anschluss mit der Meisterschule fort.

Bei den durchweg guten praktischen Ergebnissen der Auszubildenden stach besonders der professionelle und zielgerichtete Einsatz der Diagnosesoftware und der Werkstattinformationssysteme hervor, wie der Innungsobermeister Alexander Schmalz für den Prüfungsausschuss und die Gastprüfer lobend feststellte. Damit seien die Auszubildenden für den hohen technischen Anspruch ihres Berufes gut für die Zukunft gerüstet. Allen gratulierend konnten dann auch vom Prüfungsvorsitzenden Rudolf Pöltl zum Abschluss die Gesellenbriefe überreicht werden. Gleichzeitig bedankte dieser sich bei allen Prüfern und den Lehrern Thomas Göbert und Hans-Jörg Thiel vom BerufsschulCampus für die Organisation und Durchführung der Prüfung.

Mit den guten Wünschen für die Zukunft und dem Hinweis, dass auch weiterhin motivierte und leistungswillige Auszubildende gesucht würden, konnte die Prüfung und damit auch gleichzeitig die Ausbildung der Lehrlinge beendet werden.

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