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Ziegenhainer Berufsschüler spendeten 1000 Euro an Verein „Unsere Besonderen Kinder“

Ziegenhain. Die Beruflichen Schulen haben den Erlös ihres traditionellen Maronen- und Glühweinverkaufs beim Ziegenhainer Weihnachtsmarkt - 1000 Euro - zum ersten Mal an den Homberger Verein weitergegeben. Künftig soll das Geld aber nun jedes Jahr an die besonderen Kinder gehen, hieß es.

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Arbeit für einen guten Zweck: Zur Feier des Tages gab es etwas Leckeres in und aus der Schulküche. Von rechts Schulleiter Ralf Klinder, Traudel Haas, Martin Becker, Barbara Weber, Silke Köster und Uwe Dippel.

Vorsitzende Barbara Weber (Neuental) war ganz ergriffen: Über die Höhe der Spende an den Verein „Unsere Besonderen Kinder“ - 1000 Euro - wurde sie erst bei der Scheckübergabe informiert. Solch eine Summe sei für die Arbeit des Vereins sehr hilfreich.

Vorsitzende Barbara Weber unterstrich, dass der 2001 ins Leben gerufene Verein sich permanent wandeln und neue Angebote schaffen will und muss, um der Lebenswirklichkeit der mehr als 40 Familien aus dem ganzen Landkreis entgegen zu kommen. Derzeit gehören 154 Mitglieder zu dem Verein.

Die Vorsitzende schilderte, dass derzeit an der Gründung eines Jugendtreffs gearbeitet wird, um Unternehmungen wie Kino- oder Pizzeriabesuche unter jungen Leuten zu ermöglichen. An die Schüler appellierte sie, Behinderten gegenüber rücksichtsvoll aber auch aufgeschlossen zu sein: „Auch sie haben große Stärken“.

Schulleiter Ralf Klinder sagte, das Engagement von Schülern und Lehrern über das Weihnachtsmarktwochenende sei nicht selbstverständlich aber lohnend. Auch zukünftig wollten die Beruflichen Schulen sich auf diese Art und Weise einbringen.

Quelle: HNA

Streitschlichterausbildung erfolgreich abgeschlossen

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Im Februar dieses Jahres haben 21 SchülerInnen und Studierende ihre Ausbildung zum Streitschlichter an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt erfolgreich abgeschlossen. In fünf Einheiten haben sie gelernt, eine neue Einstellung zu Konflikten zu entwickeln und sie zu analysieren. Dabei haben sie in Rollenspielen geübt, Mediationen durchzuführen und Menschen beim Klären von Streitfällen zu unterstützen. Dabei werden Grundsätze wie Verschwiegenheit und Allparteilichkeit beachtet. Durch aktives Zuhören, verbindende Kommunikation und Einfühlungsvermögen gelingt es, die Sichtweisen der Streitenden zu verstehen und so eine Basis für das Finden von Lösungsmöglichkeiten zu legen. Dadurch können Konflikte beigelegt und Eskalation vermieden werden. Das trägt zu einem konstruktiven Miteinander bei und fördert wichtige soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit. Diese Fähigkeiten sind in allen Berufen hilfreich, für angehende Erzieher und Sozialassistenten aber unverzichtbar, die in der Ausbildungsgruppe neben Schülern der FOS stark vertreten waren.

Jetzt stehen neben den Lehrkräften mit Mediationsausbildung Barbara Rogge, Gero Schlemmer und Dörte Vetter die ausgebildeten Schüler-Streitschlichter als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn Konflikte zwischen Schülern oder zwischen Schülern und Lehrern auftreten sollten, bei denen Unterstützung zur Klärung des Konflikts notwendig ist.

Wir freuen uns darauf, das neu gelernte Verfahren der Mediation praktisch anzuwenden.

Neue Fachkräfte im KFZ-Gewerbe

Am 24. und 25. Januar legten 10 junge Männer der KFZ-Innung Ziegenhain ihre Gesellenprüfung zum Kraftfahrzeugmechatroniker erfolgreich ab. Das Fachwissen um Motormanagement, Kraftübertragung, Fahrwerkstechnik, Datenübertragung und die Fahrzeugdiagnose und eine Vorbereitung zur HU/AU musste bei der Kenntnisprüfung unter Beweis gestellt werden. Prüfungsbester war Matthias Roloff vom Autohaus Hartmann in Neukirchen.

Damit stehen zehn weitere motivierte und gute Fachkräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, was sich in den meisten Prüfungsergebnissen widerspiegelt. Dreieinhalb Jahre intensiver Ausbildung in den KFZ-Werkstätten des Innungsbereichs und den Beruflichen Schulen – Schwalmstadt gehen damit für die frisch gebackenen Gesellen zu Ende.

Für einige geht die Ausbildung unmittelbar weiter, da sie sich direkt im Anschluss zum Meister weiter bilden wollen. Andere gehen in den Bereich der Industrie oder verbleiben als Fachkräfte in den Werkstätten. Dies verdeutlicht die Vielseitigkeit und die breitbandige Verwendungsmöglichkeit dieses Berufsbildes. Mit ein Grund dafür, dass der Ausbildungswunsch bei Schulabgängerinnen und Schulabgängern so stark ausgeprägt ist. Dennoch haben die Ausbildungsbetriebe im Bereich der KFZ-Innung Ziegenhain auch weiterhin Bedarf an engagierten und motivierten jungen Auszubildenden. (Thi)

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Von links nach rechts: Badeck, Dennis (Autohaus Weckesser, Zig); Roloff, Matthias (Autohaus Hartmann, Neuk.); Gies, Pascal (Schwalm-Speed, Try); Boos, Dennis (Autohaus Pidd, Try); Hildenberger, Anton (Auto KFZ-Werkstatt Korell, Wasenbg.); Langstroff, Leroy (Autohaus Rasner, Try); Scheuermann, Maikel (Autohaus Weckesser, Zig); Dädelow, Andy (Autoservice Mähler, Try); Brandner, Robin (Autohaus Weckesser, Zig)

Gute Ergebnisse und Innungsbester in der Abschlussprüfung

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Bild: Bestandene Gesellen mit Mitgliedern der Prüfungskommission Zig.

Es legten 12 Lehrlinge die Gesellenprüfung vor der Prüfungskommission der Kreishandwerkerschaft in den beruflichen Schule Ziegenhain erfolgreich ab. Die schriftliche Prüfung wurde bereits im Dez. absolviert. Die 3 tägige praktische Prüfung fand im Jan. statt. Innungsbester wurde Simon Bernhard Firma „eab“.

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Die Ausbildung im Überblick

Elektroniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Diese bundesweit geregelte Ausbildung wird im Handwerk in der Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik in der dualen Ausbildung (Betrieb und Berufsschule) in einer 3 ½ jährigen Beschulung der Berufsschule und der betrieblichen Ausbildung durchgeführt. Die Ausbildung in der Berufsschule findet auf Wunsch der Innung seit 3 Jahren im Blockunterricht statt, d.h. die Schüler sind eine komplette Woche in der Schule und 2- 3 Wochen im Betrieb. Weiterhin schickt der Betrieb die Schüler zur Überbetrieblichen Wochenkursen in ein Berufsbildungszentrum. Da der Beruf des Elektronikers für Energie und Gebäudetechnik sehr innovativ und von ständigen technischen Erneuerungen geprägt ist, ist auch die Intensität der Ausbildung dementsprechend hoch. Gerade der Beruf fordert eine hohe Kompetenz an Erfahrung und Komplexität an Kenntnissen der technischen DIN und VDE Vorschriften. Die Installation von Elektroanlagen gehört in die Hände von geprüften Experten. Falsch installierte Anlagen bergen erhöhte Gefahren die Brände verursachen können, oder gar Menschenleben in Gefahr bringen.

Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik arbeiten hauptsächlich in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks, z.B. in den Fachbereichen technische Gebäudeausrüstung, Gebäudeautomatisierung, Energiemanagement, Beleuchtungs- und Signalanlagen sowie regenerative Energien wie Fotovolaik und Wärmepumpen. Hersteller von Elektrizitätsverteilungs- und -Schalteinrichtungen oder Anlagen der Stromerzeugung wie etwa Windenergieanlagen eröffnen weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Auch Flughafenbetriebe und Krankenhäuser und sonstige Betreiber von öffentlichen Gebäuden kommen als Arbeitgeber infrage.

An den beruflichen Schulen Schwalmstadt Ziegenhain findet am Mittwoch d. 19.03. die jährliche Job-Fit Berufsmesse statt. Dort können sich Jugendliche über dieses Berufsbild und Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

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