Der Trick mit dem Gurt

Domeniks Sichtfeld wurde eingeschränkt, die Lenkung reagierte verzögert. Kurze Zeit später krachte es. Domenik hatte ein anderes Auto touchiert. „Ein Simulator fühlt sich anders als ein richtiges Auto an. Dennoch hab ich gemerkt, was Alkohol mit mir anstellen kann.“

In den vergangenen Jahren starben immer weniger Jugendliche bei Verkehrsunfällen. Ferdinand Hagenbach von der Verkehrswacht Frankenberg weiß warum. „Zum einen sind Autos sicherer geworden. Zum anderen haben bestimmt auch solche Sicherheitsschulungen dazu beigetragen.“

Manchmal hilft alle Vorsicht nichts und es kommt zu einem Unfall. In einem Überschlagssimulator lernten die Jugendlichen, wie sie sich aus einem auf dem Dach liegenden Auto befreien können.

Lars Jockel, Moderator der Verkehrswacht: „Man muss sich mit den Händen abstützen und versuchen mit den Füßen Halt zu finden, ehe man sich abschnallt“. Ansonsten könnte es zu schweren Halsverletzungen kommen.

Auch das Rote Kreuz und die Polizei waren an dem Aktionstag vor Ort. Sie gaben wichtige Tipps zur Ersten Hilfe und dem Notruf.

Tschechen schauen über die Schulter

Schwerpunkt des Besuches ist das Kennenlernen der betrieblichen Praxis in den beiden Ausbildungsbetrieben Autohaus Weckesser und Autohaus Rasner.

Die Fachschüler aus Prag erleben hier moderne Wartungs-, Diagnose- und Instandsetzungstechniken in professioneller Alltagspraxis. Außerdem lernen die fünf tschechischen Jugendlichen das deutsche duale Berufsausbildungssystem kennen, das in Tschechien in dieser Form nicht existiert, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben einer fachlichen Qualifizierung zielt der Austausch auf interkulturelle Kommunikation, Landeskunde, nachbarschaftliches Verhältnis und Erhöhung der Mobilität bei den Jugendlichen ab.

Als Höhepunkt haben die Kfz-Lehrer unter Federführung von Mathias Geb Exkursionen zum Automobilwerk von Opel in Rüsselsheim sowie in das VW-Werk Kassel-Baunatal geplant.

Gegenbesuch geplant

Untergebracht sind die Jugendlichen im schuleigenen Internat. Im Gegenzug fahren die Schwälmer Kfz-Schüler in der Zeit vom 29. Mai bis zum 1. Juni für eine Woche zum Praktikum nach Prag, um das dortige System kennen zu lernen, von Vorzügen tschechischer Bildungsangebote zu profitieren und kulturelle Auslandserfahrungen zu sammeln, heißt es weiter.

Beim Treffen in den beiden Autohäusern Weckesser und Rasner dankte der zuständige Abteilungsleiter der Berufsschule Thomas Blumhagen für die gute Zusammenarbeit der Kfz-Betriebe, der Kfz-Innung und der Berufsschule in Ziegenhain.(HNA 16.04.2012)

Mit Job zum neuen Beruf

„Wir haben uns für einen berufsbegleitenden Ausbildungskurs entschlossen, weil das ein attraktives Weiterbildungsangebot ist“, sagen Dr. Martin Sander-Gaiser, Leiter der Hephata-Akademie für soziale Berufe, und Karl Weinreich, Schulleiter der Beruflichen Schulen Schwalmstadt.

Die Finanzierung eines Studiums oder einer Vollzeitausbildung wird für viele Menschen immer schwieriger. „Ein Großteil der Studierenden oder Auszubildenden hat Probleme, das zu finanzieren. Viele müssen nebenbei arbeiten.“

Ausbildung und Beruf

Da passt die neue berufsbegleitende Erzieherausbildung gut, da sie Ausbildung und Beruf nicht nur ermöglicht, sondern voraussetzt. Sie richtet sich an Menschen, die bereits in dem Berufsfeld arbeiten, jedoch keinen sozialpädagogischen Abschluss haben. Bislang gab es über 25 Anfragen nach der neuen Ausbildung. Deshalb können laut Mitteilung voraussichtlich zwei Kurse eingerichtet werden. Auch, weil der Beruf gute Zukunftsperspektiven bietet.

Nach Schätzungen des Hessischen Kultusministeriums fehlen im Rhein-Main-Gebiet 4000 Erzieher, allein in Nordhessen sollen es 2000 sein. „Wir freuen uns, dass die Ausbildungskurse gemeinschaftlich von den Beruflichen Schulen Schwalmstadt und der Hephata-Akademie für soziale Berufe durchgeführt werden“, so Dr. Sander-Gaiser. Bewerbungen für die Ausbildung sind jederzeit und auch kurzfristig möglich. (alx)

Informationsnachmittag der beiden Schulen: Donnerstag, 22. März, ab 17 Uhr, Neubau der Hephata-Akademie für soziale Berufe, Seminargebäude II in Schwalmstadt-Treysa.

Weitere Informationen: Berufliche Schulen Schwalmstadt, Dammweg 5, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain, Tel. 0 66 91/60 51
Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Hephata-Akademie für soziale Berufe, Elisabeth-Seitz-Straße 12, 34613 Schwalmstadt-Treysa, Tel. 0 66 91/18 11 90
Email: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. (HNA 21.03.2012)

Die Berufe fest im Blick

Reger Betrieb herrschte in den Werkstätten. Waldemar Bruch und Dimitri Stief, beide 17 und Berufsfachschüler der 11. Klasse, legten Hand im Maschinenraum an. Sie erklärten den Besuchern, wie eine Drehbank funktioniert. Dass technische Berufe nicht länger eine Domäne männlicher Azubis sind, bewies die angehende Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik Cindy Richter: „Ich fand es aber schade, dass Schüler sich nicht getraut haben, uns direkt anzusprechen – schließlich haben sie hier direkt die Möglichkeit, etwas aus der Praxis zu erfahren“, sagte die 17-Jährige. Zu ihrer eigenen Berufswahl erklärte sie: „Die Ausbildung ist sehr mathematisch – aber das ist reine Lernsache und der Beruf macht einen Riesenspaß.“ wie nie zu vor – präsentierten sich im Schulgebäude im Dammweg, Fachleute beantworteten Fragen rund um die Berufswahl.Fachoberschülerin Josephine Seidler (17) nutzte die Gelegenheit, mit den Azubis der Kreissparkasse (KSK) ins Gespräch zu kommen. „Die Schüler stellen sehr gezielte Fragen nach Dauer und Inhalten der Ausbildung“, erklärte Cathrin Schönhof von der KSK. Der Industriemechaniker-Azubi David Salzmann und die angehenden Industriekauffrauen Theresa Zeßig und Solveig Kroker zeigten am Stand der Firma Horn und Bauer, wie aus Kunststoffgranulat hochwertige Folie wird. „Die Nachfrage nach Flyern war groß“, berichteten sie.

Reger Betrieb herrschte in den Werkstätten. Waldemar Bruch und Dimitri Stief, beide 17 und Berufsfachschüler der 11. Klasse, legten Hand im Maschinenraum an. Sie erklärten den Besuchern, wie eine Drehbank funktioniert. Dass technische Berufe nicht länger eine Domäne männlicher Azubis sind, bewies die angehende Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik Cindy Richter: „Ich fand es aber schade, dass Schüler sich nicht getraut haben, uns direkt anzusprechen – schließlich haben sie hier direkt die Möglichkeit, etwas aus der Praxis zu erfahren“, sagte die 17-Jährige. Zu ihrer eigenen Berufswahl erklärte sie: „Die Ausbildung ist sehr mathematisch – aber das ist reine Lernsache und der Beruf macht einen Riesenspaß.“

Technik zum Anfassen hatten auch die Kraftfahrzeug-Mechatroniker vorbereitet. Ferdi Özkaya und Taifun Kurnaz aus dem dritten Lehrjahr begleiteten die Schüler durch einen Parcours, in dem die Besucher unter anderem mehr über diagnoseunterstützte Reparaturen erfuhren. „Im Kreis gibt es etwa 45 Ausbildungsbetriebe“, erläuterte Innungsobermeister Uwe Schulz. „Die Ausbildung ist weiterhin attraktiv, aber häufig fehlen uns qualifizierte Bewerber“, sagte Kraftfahrzeugmeister Hans-Jürgen Grögor.

Ergänzt wurde die Präsentation der Firmen durch Informationen über schulische, aber auch außerschulische Weiterbildungsmöglichkeiten (HNA 15.03.2012)

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