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GEMEINSAM GEGEN BLUTKREBS - Registrierungsaktion in Schwalmstadt-Ziegenhain

Köln/Schwalmstadt-Ziegenhain – Der 20-jährige Felix aus Kiel ist an Blutkrebs erkrankt. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstaltet die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt-Ziegenhain am 01. und 02.04.2014 eine Registrierungsaktion für die Schüler. Jeder kann helfen: Wer gesund und zwischen 18 und 55 Jahren alt ist, darf sich als Spender registrieren lassen und jeder kann Geld spenden, um die Typisierungen finanziell zu ermöglichen.

Felix hat Blutkrebs. Er kann nur überleben, wenn es  – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:20.000, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein ’genetischer Zwilling’. Die Suche ist aber auch deshalb so schwer, weil noch immer viel zu wenig Menschen als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung stehen. Denn: Wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden.

Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Stammzellspender für Felix erfolglos. Um ihm zu helfen, organisieren die Beruflichen Schulen Schwalmstadt gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hoffen, dass sich möglichst viele Mitschüler aus der Region registrieren lassen. Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Die Aktion findet statt am:

am 1. und 2. April 2014
Infovortrag in der Aula / Raum 110
1. Infovortrag ab 7:45 – 8:30 Uhr
2. Infovortrag ab 8:30 - 9:15 Uhr

Registrierung im Raum 105 / 106
ab 9:30 Uhr

Mitmachen kann grundsätzlich jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird beim Spender ein Wangenschleimhautabstrich mittels Wattestäbchen durchgeführt, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.

Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50,00 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe! Jeder Euro zählt!

DKMS-Spendenkonto 168 93 96
IBAN DE 5464 1500 2000 0168 9396, BIC SOLADES1TUB
Stichwort BES 863

Schüler informieren sich bei Ausbildungsmesse Jobfit in Ziegenhain

Ziegenhain. Großer Schülerandrang bei der 12. Berufs- und Ausbildungsmesse Jobfit an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt in Ziegenhain

Das Gewusel zwischen der Hessenallee und dem Dammweg in Ziegenhain ist am Dienstagvormittag groß: Tausende Schüler laufen zwischen den beiden Gebäuden der Beruflichen Schulen Schwalmstadt hin- und her, denn dort findet die Berufs- und Ausbildungsmesse Job-Fit statt.

Der Zehntklässler Jan Siebert (Berufsfachschule, Schwerpunkt Elektronik) weiß zwar schon ziemlich genau, dass er Elektriker werden will. Auf der Messe informiert er sich über die Ausbildung in den verschiedenen Betrieben: „Bei Eon und Ferrero war ich schon, B. Braun spricht mich an, weil das Unternehmen weltweit tätig ist“, sagt der 17-Jährige. Über seiner Schulter hängt eine Tasche gefüllt mit Prospekten einiger 50 ausstellenden Betriebe und Werbegeschenken.

Der Legorobotter fährt entlang einer schwarzen Linie, ohne Fernsteuerung, sondern mit einer Java-Programmierung ausgerüstet. Gebaut hat ihn Nina Bernhardt zusammen mit anderen IT-Azubis. „Er fährt erstmal geraudeaus, bleibt aber an der Tischkannte sofort stehen“, erklärt die Fachinformatikerin für Systemintegration, die bei B. Braun lernt. Ihre Kollegen, Yannic Schaudt und Tim Roth, Fachinformatiker und Informatikkaufmann in Ausbildung, kennen die Messe in Ziegenhain noch aus der eigenen Schulzeit. „Erst wollte ich Industriekaufmann werden, auf der Messe bin ich dann auf den Besuch des Informatikers aufmerksam geworden und habe mich umentschieden“, sagt Roth.

Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

In der Bildergalerie finden Sie Fotos unserer Jobfit-Messe 2014:

    =>Job-Fit 2014 Galerie 1

    =>Job-Fit 2014 Galerie 2

Ausstellung über Kriegsverbrechen in den Beruflichen Schulen Schwalmstadt

Ziegenhain. Die Ausstellung „Tragische Erinnerungsorte" der Bürgerinitiative Antikomplex aus Prag, die aktuell in der Kreissparkasse in Ziegenhain zu sehen ist, zieht um: Ab dem heutigen Donnerstag sind die Tafeln in der Pausenhalle der Beruflichen Schulen am Dammweg 5 in Ziegenhain zu besichtigen.

Ausstellung

Roland Turschner (Fuldabrück) sowie Reinhard Weinert (Baunatal, von links) informierten sich. (Bild: Rose)

Bis zum 26. März (Mittwoch) ist die Ausstellung zu den Schulzeiten geöffnet. „Ich freue mich, dass auch junge Leute der umliegenden Schulen die Schau besuchen werden“, erklärte Horst W. Gömpel, der den Kontakt zur Bürgerinitiative geknüpft hatte.

Die Ausstellung ist ein Schulprojekt, an dem sich 100 Gymnasiasten aus Aussig, Komotau, Kaaden, Saaz und Posteberg beteiligt hatten. Die Schüler haben Zeitzeugen befragt und aus Archiven Ausstellungsmaterial zusammengetragen. Auf 50 Tafeln ist die Geschichte vom Einmarsch der Deutschen Truppen 1938 bis zu den „Austreibungsmaßnahmen“ in den Jahren 1945 und 46 dokumentiert. Dargestellt sind die Schandtaten der Deutschen - wie die Zerstörung der Synagoge in Komotau in der Reichskristallnacht und die Verfolgung der Juden - ebenso, wie die Ermordung der Sudetendeutschen in Aussig durch tschechische Revolutionsgarden und der Komotauer Todesmarsch.

Die verschiedenen Phasen der Vertreibung der sudetendeutschen Bevölkerung aus ihren Heimatorten und ihren Neubeginn in Nordhessen beleuchtet das Buch von Marlene und Horst W. Gömpel. Sie haben mehr als 100 Zeitzeugen befragt. Das Ehepaar möchte damit die Lücke der amtlichen Dokumentation schließen und die dramatischen Umstände der Nachkriegs-Vertreibung ins Licht der Öffentlichkeit rücken. In den kommenden Monaten werden sie ihr Buch vorstellungen, Lesungen sind geplant. (zsr) (Quelle: HNA)

JOB-FIT 2014 - Fotos

fotoreihe jobfit2014

In der Bildergalerie finden Sie bereits erste Fotos unserer heutigen Jobfit-Messe:

    =>Job-Fit 2014 Galerie 1

    =>Job-Fit 2014 Galerie 2

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