Hinschauen: Rechte Gewalt im Kreis - Wanderausstellung an den Beruflichen Schulen

WanderausstellungSeit dem Überfall Rechtsextremer auf ein Zeltlager der Linksjugend am Neuenhainer See im Juli 2008 versucht die Initiative „Schwalmstadt bleibt bunt!“ zum Hinsehen zu bewegen. Aktuell informiert sie mit der Ausstellung „Vorsicht Rechtsextremismus“ an den Beruflichen Schulen Schwalmstadt über Rechtsextremismus im Kreis. „Es gibt ein latentes Problem mit Rechtsextremismus. Auch an unserer Schule haben wir mit rechten Schmierereien und Aufklebern zu tun“, sagte Schulleiter Karl Weinreichzur Eröffnung der Ausstellung. Zwei Wochen lang können die Schüler auf Infotafeln erfahren welche Bands zur rechtenSzene gehören, welche Kleidung Neonazis tragen und wie viele Fälle von rechter Gewalt im Schwalm-Eder-Kreis registriert werden.

Die Politiklehrer werden von der Initiative geschult, um fachgerecht mit ihren Klassen eine Doppelstunde lang über die Ausstellung diskutieren zu können. Am Ende soll jeder Schüler Ideen entwickeln, wie das demokratische System verbessert werden kann. „Rechtsextreme spielen mit bestimmten Themen, um Anschluss an die Mitte der Gesellschaft zu finden“, sagte Stephan Bürger, Projektleiter „Gewalt geht nicht!“. Junge Menschen müssten lernen zu erkennen, wenn es um rechtes Gedankengut gehe. Christina Aschenbrenner, Schülerin an der Fachoberschule, findet die Ausstellung wichtig: „Da wird einem das Problem erst richtig bewusst.Ich bin leicht geschockt was es hier alles schon gab.“ Auch ihre Freundin Margarita Günther meint: „Die Ausstellung ist eine gute Idee.“ (HNA 02.10.12)

Infotag: Im sozialen Berufsfeld arbeiten

Die Hephata-Akademie und die Beruflichen Schulen Schwalmstadt laden für Freitag, 29. September, 14 Uhr, zum Infonachmittag rund ums Thema Soziale Berufe ein.

Bis 16 Uhr werden im Seminargebäude 3 der Akademie die neuen Ausbildungskurse zum Erzieher vorgestellt. 2013 verdoppelt Hephata die Zahl der Ausbildungsplätze. „Der Mangel an Betreuungsplätzen im Erziehungshilfebereich, in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, stationär und ambulant, ist da“, sagt Heinrich Gläßer, stellvertretender Leiter der Hephata-Akademie für soziale Berufe 25 Ausbildungsplätze werden berufsbegleitend angeboten. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, wobei das letzte halbe Jahr als verkürztes Berufspraktikum gilt. In der Vollzeit-Ausbildung stehen 75 Plätze zur Verfügung. Die Ausbildung geht über drei Jahre. Voraussetzungen für beide Ausbildungen sind die Mittlere Reife, eine abgeschlossene Berufsausbildung, sowie Erfahrungen im sozialen Bereich. Bewerbungen sind ab sofort möglich. (ahk)

Informationen:

Heinrich Gläßer,
Tel. 0 66 91/18 11 90

Berufliche Schulen Schwalmstadt
Tel.: 0 66 91/60 51.

32 neue Erzieher bestanden ihr Examen

An der Fachschule für Sozialpädagogik in Ziegenhain schlossen 32 Erzieher ihre dreijährige Ausbildung erfolgreich ab. Allen Absolventen wurde eine hohe Berufsmotivation bescheinigt. Umfangreiche Jahresarbeiten zu selbstgewählten,einrichtungsspezifischen Themen, die zum Ende des Berufspraktikums vorgelegt werden müssen, belegen eine professionelle Kompetenz, so eine Mitteilung der Schulleitung.Die frisch examinierten Erzieherinnen und Erzieher haben alle eine berufliche Anstellung oder gehen anschließend zum Studium an die Fachhochschule weiter. Zum Schuljahresbeginn starteten 59 Studierende indie dreijährige Ausbildung,davon ein Drittel als Quereinsteiger.Bestanden haben aus dem Altkreis Ziegenhain: Christina Bauer (Schwalmstadt), Florian Diebel (Willingshausen),Thomas Dylong (Schwalmstadt), Jessica Heindl (Frielendorf), Alexandra Hofer (Schwalmstadt), Juliane Hoos (Neukirchen), Theresa Jahn (Willingshausen), Sandra Kirr (Willingshausen), Augustine Krapp (Frielendorf), Lena Lütjens (Schwalmstadt), Anika Lutzke (Willingshausen) und Jennifer Millich (Schwalmstadt).(HNA 26.09.12)

Informationen zur Ausbildung (Link)
oder unter: Tel. 0 66 91/60 51,
Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

DGB informiert an Berufsschulen - Angebote zu Ausbildung und Tarifrecht

Die DGB-Jugend und weitere Einzelgewerkschaften sind in den nächsten Wochen auf ihrer Berufsschultour auch im Schwalm-Eder-Kreis zu Gast. Am Dienstag, 25. September, informieren sie an den Beruflichen Schulen in Schwalmstadt und am Dienstag, 9. Oktober, an der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen.

An 13 Berufsschulen in Nordhessen informieren ehrenamtliche Vertreter der Gewerkschaftsjugend die Schüler zu Themen rund um die Ausbildung. Zu Tarifverträgen, Rechten von Auszubildenden sowie Bildungsangeboten nach dem Bildungsurlaubsgesetz stehen junge Gewerkschafter als Ansprechpartner zur Verfügung. (HNA 24.09.12)

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