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Handyablagen aus Holz

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Schülerinnen und Schüler des EIBE-Projektes „Bau“ entwickeln Handyablagen aus Holz.

Im Rahmen der Entwicklungsphase haben wir zunächst damit begonnen uns Gedanken über die  Anforderungen einer Handyablage zu machen. Neben einem gutem Blickwinkel auf das Handy und einer Ablagemöglichkeit für Ohrstecker, musste das Laden des Handys möglich sein. Danach folgten einige Entwürfe an der Tafel und auf Papier, auf deren Grundlage Verleimformen gebaut wurden. In diesen wurden die Grundformen für die Handyablage aus Furnierresten formverleimt. Ziel war es, dem Holz mal eine ganz neue Form zu geben. Aus diesen Grundformen entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Projektes individuelle Formen und Ausführungen.

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Vieles hat sich erst im Fertigungsprozess entwickelt und auch verändert. Ich war erstaunt über die Kreativität und den Einsatz aller Beteiligten.

Christian Bock

Cafeteria in der Hessenallee erhält neuen Kühl- und Gefrierschrank

Kühl- und Gefrierschrank

Finanziert durch den Förderverein der Beruflichen Schulen erhält die Cafeteria in der Hessenallee einen neuen Kühl- und Gefrierschrank.

In der Cafeteria werden Schüler und Lehrer täglich mit Kaffee, Cappuccino und anderen warmen und kalten Getränken versorgt. Außerdem gibt es regelmäßig belegte Brötchen, kleine Snacks und an mindestens zwei Tagen in der Woche auch ein warmes Mittagessen.

Zur Lagerung der Lebensmittel, die zur  Herstellung all dieser Angebote notwendig sind, bot der vorhandene Unterbaukühlschrank in der Küchenzeile viel zu wenig Platz. In den beiden neuen Geräten ist nun endlich ausreichend Stauraum für den kompletten Lebensmitteleinkauf, zudem können Gerichte, die in den Küchen und der Bäckerei der Schule produziert werden, bevorratet werden.

Projekt "Lümmelbank" erfolgreich abgeschlossen

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Wir, das EIBE-Projekt "Bau", haben gemeinsam eine Bank für den Pausenraum entworfen und hergestellt. Die Idee dazu kam von den Schülerinnen und Schülern. Am Anfang haben wir uns mit verschiedenen Modellen und Ausführungen von Sitzgelegenheiten befasst. Wir sind dazu durch Ziegenhain gelaufen und haben uns verschiedene Modelle angesehen und natürlich probegesessen. Die ergonomischen Erkenntnisse, die wir dabei gewonnen haben, sind in unsere Planung eingeflossen. Wir haben Entwürfe skizziert und anschließend ein im Maßstab verkleinertes Modell gebaut. Als nächstes haben wir ein Funktionsmodell in Originalgröße gebaut, um die genaue Sitzposition auszuprobieren und zu optimieren. Erst als wir diese ganzen Vorarbeiten gemacht hatten, ging es an den Bau der 1. Bank. Hierbei haben wir die gewonnene Grundform aus dem Funktionsmodell auf die Teile übertragen. Die große Menge von Leisten für die Sitzfläche verlangte den Schülern schon einiges an Durchhaltevermögen ab, denn es gab viel zu schleifen. Zum Ende hin stieg die Laune und die Motivation dann wieder merklich an, als die Bank fast fertig war.

Christian Bock

    =>Weitere Fotos zu diesem Thema finden Sie in unserer Bildergalerie.

Im Gespräch mit Zeitzeugen

Marlene und Horst Gömpel aus Treysa veröffentlichen Buch über Schicksal der Sudetendeutschen

Schwalmstadt (ukö). Der Stoff im Schulunterricht geht meist nur bis zum Zweiten Weltkrieg, daher wissen die Jugendlichen von heute recht wenig über die Nachkriegszeit. Besonders mit dem Thema „Flucht und Vertreibung“ können viele nichts anfangen, obwohl es damals etwa 14 Millionen Menschen betraf.

Eine von ihnen ist die Treysaerin Marlene Gömpel, die als kleines Kind ihren Heimatort Reischdorf im Sudetenland verlassen musste. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Horst hat sie ein Buch herausgebracht, das sich mit dem Schicksal der Menschen, der Geschichte von Tschechen und Deutschen sowie der gemeinsamen Zukunft in einem vereinten Europa auseinandersetzt. „..angekommen! – Vertrieben aus dem Sudetenland, angekommen in Nordhessen, vereint in der europäischen Union“, so der Titel des 500 Seiten starken Werks, das im Preußler-Verlag erschienen ist.

Mit persönlichen Eindrücken von über 100 Zeitzeugen, darunter Vertriebene, Einheimische und Gebliebene, zeichnen sie ein lebhaftes Bild der teils dramatischen Ereignisse der damaligen Zeit. „Dann forderte der Gemeindetrommler die deutschen Bewohner auf, innerhalb von zwei Stunden Haus und Hof zu verlassen und sich mit 60 Kilo Gepäck auf dem Dorfplatz zu versammeln“, erinnert sich beispielsweise Johann Windhab aus Ziegenhain an die Ereignisse des 8. August 1945 in seinem Dorf Taßwitz – so erging es vielen nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches und der Neuordnung Europas durch die Alliierten.

Neuanfang in Trutzhain

„Wie schaffte man es, all diesen Entwurzelten im kriegszerstörten Restdeutschland das Überleben zu ermöglichen und ihnen einen neue Heimat zu geben?“, lautet die anschließende Frage der beiden Autoren.

Am Beispiel Trutzhains wird der Neuanfang besonders gut deutlich, weil hier aus einem ehemaligen Kriegsgefangenenlager eine Siedlung für Menschen aus den deutschen Ostgebieten entstand und wenige Jahre später der heutige Stadtteil Schwalmstadts aus der Taufe gehoben wurde. Die Wanderausstellung „Tragische Erinnerungsorte“, in der sich die Prager Initiative „Antikomplex“ mit dem dunklen Kapitel der tschechisch-deutschen Geschichte auseinandersetzt, brachte am Abschlusstag in der Ziegenhainer Berufsschule Jugendliche aus beiden Ländern zusammen. In der Aula diskutierten sie gemeinsam mit Zeitzeugen über die tragische Vergangenheit und setzten für die Zukunft auf ein geeintes und friedliches Europa.

In den kommenden Wochen werden Marlene und Horst Gömpel Lesungen veranstalten, zuerst am 8. April, im Dienstagsbistro Hephata in Treysa und am 13. April um 15 Uhr im Gasthaus Knapp in  Wiera. (Quelle: MAZ - 02.04.14)

  =>Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

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