Prag 2013 – 10.06. bis 14.06.2013

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Auch in diesem Jahr waren wieder viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule in Prag. Für die teilnehmenden Sozialassistentinnen und –assistenten sowie die Berufsfachschule Metall und Elektro und die KFZ-Mechatroniker stand in diesem Jahr wieder einiges auf dem Programm.

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Mit Eintreffen in Prag wurde das Wetter so gut, dass einige sogar mit Sonnenbrand zu kämpfen hatten. Der Besuch der Skoda-Werke wurde erfreulicherweise sogar von zwei Sozialassistentinnen favorisiert, die nicht enttäuscht wurden. Das betont körperliche Freundschaftsfußballspiel wurde leider knapp verloren, doch der Trübsinn war schnell verflogen. Neben obligatorisch touristischen Zielen wie dem Altstädter Ring, der Prager Burg und dem kleinen Eiffelturm prag 2013-3wurde natürlich auch die Partnerschule in Prosek besucht. Hierbei stand das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft, das am Mittwoch im historischen Rathaus im Beisein hochrangiger Vertreter von Politik, Wirtschaft und der Partnerstädte feierlich begangen wurde, im Vordergrund. Verdiente Personen erhielten Urkunden und der stlv. Schulleiter Ralf Klinder hatte Gelegenheit Teilnehmer der „ersten“ Stunde in seine Grußworte einzubinden.prag 2013-4 Insbesondere die Vertreterin des tschechischen Kultusministeriums verwies neben allen anderen Rednern auf die Wichtigkeit europäischer Partnerschaften und ihrer Austauschprogramme. Daher erhielten die sechs tschechischen Austauschschüler des TANDEM-Programms, die im März drei Wochen bei uns waren, dort ihre begehrten Teilnahmebescheinigungen.

prag 2013-5Am Donnerstag wurde dann in Prosek mit den Schülern nochmals gefeiert. Nach erfolgter Stärkung durch das Buffet konnte man in der großen Diskothek Prags die Kalorien bis spät in die Nacht wieder loswerden.

Der Freitag ist dann der Tag des Abschieds. Der geplante Besuch des Konzentrationslagers in Theresienstadt musste leider wegen Hochwassers ausfallen. Vielleicht hat es dem/der ein oder anderen so gut gefallen, dass man wieder einmal nach Prag fährt. Wir freuten uns auf den Gegenbesuch der Freunde aus Prag in der folgenden Woche und auf die kommenden gemeinsamen Unternehmungen.

TANDEM 2013 – deutsch-tschechischer Schüleraustausch

TANDEM 2013-Gruppenbild VW-Werk

Auch in diesem Jahr nahmen die Beruflichen Schulen – Schwalmstadt wieder an dem europäischen binationalen Austauschprogramm TANDEM vom 02.03. bis 22.03.2013 teil.

Drei Wochen Auslandserfahrung sind viel zu schnell vergangen. Die sechs tschechischen Austauschschüler der Prager Patenschaftsschule SPS haben während ihres Aufenthaltes in Schwalmstadt die Arbeitswelt und Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker im Dualen System kennengelernt. Der praktische Teil in den Autohäusern Weckesser, Rasner und Bösser hat ihnen dabei besonders gefallen, da die Ausbildung in Tschechien ausschließlich in der Schule stattfindet.

Nach einem dreitägigen Sprachschnellkurs in Deutsch und dem Besuch der Jobfit-Messe begann der betriebliche und schulische Alltag für die jungen Männer. Dabei standen die alltäglichen Arbeiten am Fahrzeug auf dem Programm, begleitet von den theoretisch-praktischen Inhalten der Berufsschule.

Hier kann auch mal ein Pocket-Bike den Unterricht bereichern und das gegenseitige Kennenlernen der jeweiligen Paten, Schüler der Klasse 12FZT, deutlich beschleunigen, wenn in einem erfrischenden Sprachenmix Fachkenntnisse ausgetauscht und erworben werden. Bei sprachlichen Schwierigkeiten war auf den tschechischen Betreuer Josef Rus immer Verlass.

Das von Hans-Jörg Thiel, Thomas Göbert und Matthias Geb ausgestaltete Begleitprogramm ging vom Besuch Frankfurts und seines Flughafens über die Besichtigung des VW-Werks in Baunatal zu heißen Rennen auf der Kart-Bahn.

Zum Abschluss wurden die Schüler von den Betrieben verabschiedet. Nach dem letzten Schultag ging es noch einmal auf die Fritzlarer Bowling-Bahn. Bei gekühlten Getränken im „Brauhaus“ konnte noch einmal ein Rückblick vollzogen werden. Über den im Juni anstehenden Gegenbesuch wurden voller Vorfreude bereits Pläne geschmiedet.
Mit Grüßen an die Patenschule ging es dann am Freitagmorgen nach der Verabschiedung durch den stellvertretenden Schulleiter Ralf Klinder zurück nach Prag.

Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits angedacht.

Handy Sammlung - Dein altes Handy ist zu wertvoll für den Müll

„Dein altes Handy ist zu wertvoll für den Müll“. Unter diesem Motto findet von Montag, 15. April 2013 bis Freitag, 19. April 2013 eine Handy-Sammlung in den beiden Pausenhallen der Beruflichen Schulen Schwalmstadt statt.

Schülerinnen und Schüler der EiBe- / BVJ-Klassen wollen auf diese Art einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die gesammelten Alt-Handys werden wir an die Deutsche Umwelthilfe weiterleiten. Von unserem Kooperationspartner erhalten wir 1,50 € pro gesammelten Handy überwiesen.

Dieses Geld spenden wir an das Apfelsaftprojekt unserer Schule. In diesem Projekt können Schüler der EiBe- / BVJ-Klassen eigenhändig Apfelsaft herstellen. In diesem Jahr ist der Kauf einer Apfelpresse geplant.

Durch die Abgabe ihres alten Handys können Schüler und Lehrer der Umwelt somit zweifach helfen.

Start mit guten Perspektiven

Zwölf Auszubildende bestanden Prüfung zum Energie- und Gebäudetechniker

Mit guten Ergebnissen haben elf Auszubildende und ein Umschüler ihre Gesellenprüfung für Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik abgeschlossen. Das Berufsbild (früher Elektroinstallateur)hat sich stark gewandelt und bietet den Absolventen gute Perspektiven.

Durch moderne Haussteuerungen geht es beispielsweise darum, Alarmanlagen, Telefonanlagen und Digital-steuerungen zu programmieren.

Montiert werden auch Beleuchtungsanlagen, Datennetze sowie Regelungseinrichtungen von Heizungs-, Lüftungs - und Klimaanlagen. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, die Gesellenprüfung setzt sich aus zwei Prüfungen zusammen. Bereits im zweiten Lehrjahr erfolgt der erste Teil der Gesellenprüfung. Dort können maximal 40 Prozent der Gesamtpunktzahl erreicht werden.

Drei der neuen Gesellen sind direkt nach der bestanden Gesellenprüfung in einen Meistervorbereitungslehrgang eingestiegen. Nach etwa einem Jahr mit Vollzeitunterricht werden sie die Meisterprüfung ablegen. Die Berufsausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik erfolgt in einer dualen Ausbildung an zwei Lernorten, nämlich der Berufsbildenden Schule (wie hier Berufliche Schulen Ziegenhain) und in den Ausbildungsbetrieben.

Folgende Auszubildende haben die Prüfung bestanden:

Daniel Blumenstiel (Oberaula, Betrieb: Reichmann & Schrön, Oberaula), Selcuk Durkut (Schwalmstadt, Elektro Anlagen-Bau-Gesellschaft Ziegenhain), Stefan Feige (Melsungen, Völske Elektro-Anlagen, Felsberg), David Geis (Borken, Ziegler Elektro Partner, Homberg), Alexander Gerzen (Schwalmstadt, Bildungs- und Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik Lauterbach), Marcel Köster (Jesberg, Jens Hohmann Elektroinstallateurmeister, Bad Zwesten), Johannes Kuhl (Grebenhagen, Bernd Schneider Elektroinstallateurmeister, Neukirchen), Maximilian Möbus (Gemünden, Elektro Dippel, Lischeid), Fabian Rohde (Felsberg-Böddiger,Völske Elektro Anlagen, Felsberg), Christian Roth (Neukirchen, Elektro-Anlagen-Bau- Gesellschaft, Ziegenhain), Sebastian Schlaback (Zella, Elektro Anlagen-Bau-Gesellschaft, Ziegenhain),Frank-Peter Schmidt (Homberg, Kreishandwerkerschaft). (Quelle: HNA 28.02.2013)

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