Windsurfwoche am Steinhuder Meer

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In der letzten Woche machten wir uns auf den Weg ans niedersächsische Steinhuder Meer, um das Windsurfen zu erleben.

Die Anreise mit der Deutschen Bahn dauerte zwei Stunden, war sehr entspannt und mit einem Umstieg in Hannover verbunden.

Am Surfer‘s Paradise in Mardorf angekommen bezogen wir unsere Unterkünfte und richteten uns häuslich ein.

Nach einem leckeren Mittagessen suchten wir uns passende Neoprenanzüge aus, so dass der Surfkurs beginnen konnte.

Innerhalb kürzester Zeit konnten wir auf dem Board stehen, das Segel aufholen und fahren!

Täglich gegen 17 Uhr endeten die Kurse und wir hatten Zeit zum Duschen, bevor wir uns an dem Grillbuffet mit Grillgut und frischen Salaten stärken konnten.

Bei sommerlich heißen Temperaturen verbrachten wir die Abende gemeinsam auf dem weitläufigen Gelände des Surfcamps. In gemütlicher Runde wurden die Ausarbeitungen und Referate vorgetragen, die sich alle samt um das Thema Wassersport, Windsurfen und Wetter drehten.

Die Anlage des Surfer‘s Paradise liegt am nördlichen Ufer des Steinhuder Meeres in einem waldreichen Moorgebiet. Der Weg führt über eine Düne zum ca. 100 m entfernten Strand. Das Meer hat schon eine immense Fläche und bietet vielen Wassersportlern ausreichend Platz für unterschiedlichste Wassersportarten. Neben Windsurfen ist hier Kiten, Segeln und Standup-Paddeling (SUP) sehr beliebt. Der Surfbereich bei Mardorf ist durch Bojen gekennzeichnet und markiert einen Bereich in dem das Wasser max. hüfttief ist.

Am dritten Tag testeten wir unser Gleichgewichtsgefühl und unsere Ausdauer auf dem SUP und machten eine Halbtagestour in Richtung Insel Wilhelmsstein.

Nach den ersten Tagen mit perfektem Wind für Anfänger, frischte der Wind später bis auf satte fünf Windstärken auf und forderte uns auf dem Windsurfboard einiges ab.

So waren wir froh, dass wir uns im Surfer`s Paradise kostenlos aus einem Fahrradpool bedienen konnten. Geschlossen machten wir uns am Nachmittag auf den Weg in den ca. 9 km entfernt gelegenen Ort Neustadt a. R. Hier hatten wir Zeit für eine kleine Shoppingtour und den Besuch eines amerikanischen Spezialitätenrestaurants ;).

Im Rahmen der Veranstaltung bot sich die Möglichkeit nach einer Theorieeinheit, eine schriftliche Prüfung abzulegen und den Windsurf-Grundschein zu erwerben. Wer wollte, stellte in dieser Prüfung sein rechtliches Wissen über Wassersportregeln unter Beweis. Der Windsurf-Grundschein ist europaweit anerkannt und ermöglicht uns, Surfmaterial auch in anderen Surfstationen auszuleihen.

Fotos unseres diesjährigen Sportkompaktkurses Windsurfen finden Sie hier.