Mountainbiking am Berufsschulcampus Schwalmstadt

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Von links: Schulleiter Ralf Klinder, Projektverantwortlicher Frank Petersohn, Tina Urnau und Thomas Linnemann vom Bikepool Hessen, Herr Oberstedt AOK Hessen

Mit Beginn des Schuljahres startete am Berufsschulcampus Schwalmstadt ein Mountainbike-Projekt.

Entsprechend dem Konzept des Projektverantwortlichen Frank Petersohn können sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulformen in die neuen Kurse einwählen.

Die sportliche Herausforderung, sowie die Technik der Fahrräder stehen bei den Kursen im Vordergrund. Umwelt und Natur sind weitere Aspekte des Projekts. In der neu eingerichteten Fahrradwerkstatt werden Grundlagen zu Reparatur, Wartung und Pflege sowie Einstellungsarbeiten vermittelt.

Kondition und Fahrtechniken werden bei Ausfahrten und Übungen mit Hindernissen geschult.

Bei einem dreitägigen MTB-Workshop konnten die Schüler auf den Singletrails rund um den Hoherodskopf die neuen Mountainbikes und das Gelernte ausgiebig testen.

Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Bikepool Hessen, der sich mehr Bewegung für die hessischen Schülerinnen und Schüler durch mehr Fahrräder an den Schulen zum Ziel gesetzt hat. Die AOK Hessen fördert dies im Rahmen von Schule und Gesundheit. Über Fischis Bikebox in Treysa unterstützte der deutsche Fahrradhersteller CUBE die BikeSchool in Form eines Rabattes beim Räderkauf. Für die weitere Finanzierung wurden projektbezogene Zuwendungen aus Lottoüberschüssen durch den Förderverein des BerufsschulCampus bereitgestellt.

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Im Rahmen der Übergabe von 14 neuen Mountainbikes übergab jüngst Herr Oberstedt im Namen der AOK Hessen einen Förderscheck in Höhe von 5866 Euro an Schulleiter Ralf Klinder.

Vielfalt erleben und Gemeinschaft stärken durch Projektarbeit

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Angehende Erzieherinnen und Erzieher bieten Projektgruppen an

Etwa 200 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende drängen sich in der Bewegungshalle der Fachschule für Sozialwesen des BerufschulCampus Schwalmstadt. Es stehen die Abschluss-Präsentationen der dreitägigen Workshops an, mit denen traditionell der Beginn eines neuen Schuljahres eingeläutet wird. Seit nunmehr 12 Jahren begrüßen die beiden Oberstufen-Klassen der Fachschule für Sozialwesen in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien die neuen Schülerinnen und Schüler am Schulstandort Hessenallee. Damit sich die „Neuen“ willkommen fühlen und schnell in die Schulgemeinschaft integrieren können, planen und organisieren die Studierenden der Fachschule im Rahmen ihres Projektunterrichts verschiedene Angebote, in die sich die Neuankömmlinge nach einer Informationsveranstaltung vorab einwählen.

In den Kleingruppen bricht das Eis zwischen den Teilnehmern erfahrungsgemäß schnell, sodass sich schon nach kurzer Zeit ein gutes Gruppengefühl sowie eine angenehme Arbeits-und Lernatmosphäre einstellt. In diesem Jahr konnten sich die neu eingeschulten Schülerinnen und Schüler der berufsvorbereitenden Bildungsgänge, der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz sowie die Neueinsteiger an der Fachschule für Sozialwesen auf die mit großem Engagement geplanten und vielfältigen Angebote freuen. Auch die InteA-Klassen, in denen jugendliche Flüchtlinge auf ihren Hauptschulabschluss vorbereitet werden, nahmen an den Projekten teil. Daraus ergab sich eine große Bandbreite in den einzelnen Gruppen, z.B. hinsichtlich der angestrebten oder bereits abgeschlossenen Bildungsgänge. So arbeiteten junge Menschen, die einen Hauptschulabschluss anstreben, gemeinsam mit Fachschülern, die ihr Abitur -oder bereits mehrere Semester studiert haben und entwickelten gemeinsam Ideen zur Umsetzung ihrer Vorhaben. Vielfalt ergab sich ebenfalls durch die große Altersmischung, verschiedene Nationalitäten und Sprachen -eine enorme Herausforderung für die Organisationsteams.

Die Planungen und Vorbereitungen der dreitägigen Angebote beginnen bereits zwei Wochen vor den Sommerferien. Zwischen der ersten Projekt-Idee der Studierenden des zweiten Ausbildungsjahres und den abschließenden Präsentationen am Tag nach Veranstaltungsende liegen somit knapp vier Wochen. „Die Zeit vergeht wie im Flug“, so die Studierende Andrea Ruppel, „denn unsere Angebote wollen gut durchdacht und organisiert sein. Wir planen immer auch ein bisschen ins Ungewisse, denn wir lernen die Teilnehmer erst zu Veranstaltungsbeginn kennen. Aber das macht es ja auch spannend.“

In diesem Jahr konnte zwischen 13 verschiedenen Workshops gewählt werden; in den Angeboten spiegelt sich die Vielfalt der Talente und Interessen der angehenden Erzieherinnen und Erzieher wider. Erlebnispädagogische Angebote, Improvisationstheater, aber auch Spiel, Sport sowie Kreatives standen auf dem Programm. Bei der Abschluss-Veranstaltung in der Bewegungshalle zeigten sich sowohl die Organisationsteams als auch die Teilnehmer der Angebote, aber auch die Projekt-Lehrer Alexander Riehm, Dörthe Vetter und Sungard Rothschädl sehr zufrieden. „Es hat wirklich viel Spaß gemacht und noch dazu konnte ich viele neue Leute kennen lernen, u.a. auch einige meiner neue Klassenkameraden. Dies hat mir den Einstieg hier an der Schule erleichtert“, freut sich Laura, die im Sommer ihre Ausbildung zur Sozialassistentin am BerufsschulCampus Schwalmstadt begonnen hat.

Für die Studierenden der Fachschule für Sozialwesen im zweiten Ausbildungsjahr ist dieses Projekt jedoch noch längst nicht abgeschlossen, auch wenn die Durchführung der verschiedenen Angebote schon eine Weile zurück liegt. Eine wesentliche Aufgabe der angehenden Fachkräfte besteht nun darin, eine umfassende Dokumentation sowie Reflexion zu schreiben. Auch dies gehört dazu, will man Erzieherin oder Erzieher werden. Zudem stehen weitere Projekte im Rahmen der Ausbildung an. Diese werden im kommenden Jahr in verschiedenen Einrichtungen der sozialpädagogischen Praxis stattfinden.

BerufsschulCampus – Berufliche Schulen Schwalmstadt erhalten BMW 218i

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Personen von links nach rechts: Herr Jacob (Bösser), Herr Liese (BerufsschulCampus), Herr Bachmann (Bösser), Frau Knebel (BMW Group), Herr Klinder (BerufsschulCampus), Herr Thiel (BerufsschulCampus), Herr Grögor (Kfz-Innung Ziegenhain)

Dem BerufsschulCampus Schwalmstadt wurde in den Räumlichkeiten des Autohauses Bösser in Treysa von der BMW Group ein neuer BMW 218i als Ausbildungsfahrzeug übergeben. Der BMW 218i ist auf dem neuesten technischen Stand und hat einen Wert von ca. 35000 Euro. Verwendung findet das rechtsgesteuerte Auto neben der Vermittlung der neuesten Technik auch, um die aktuellen Diagnoseverfahren sowie die Wartung exemplarisch daran zu erlernen, zu üben und zu verdeutlichen. Der Wagen hat keine Straßenzulassung, da er nur für den Unterricht verwandt werden wird.

Zur offiziellen Übergabe am vergangenen Dienstag kamen Frau Knebel von der BMW Group, die den Wagen zur Verfügung gestellt hatte sowie Vertreter des BerufsschulCampus Schwalmstadt, der KfZ-Innung Ziegenhain, des Autohauses Bösser und Auszubildende Kraftfahrzeugmechatroniker des ersten und zweiten Ausbildungsjahres. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Frau Knebel (Gebietsleiterin der BMW Group) das Fahrzeug an den Schulleiter des BerufsschulCampus Schwalmstadt Herrn Ralf Klinder.

Frau Knebel unterstrich bei der Übergabe des Fahrzeuges, die Wichtigkeit einer guten Ausbildung, um eine hohe Kundenzufriedenheit zu erhalten. In seiner Dankesrede bedankte Herr Klinder sich bei der BMW Group für die Überlassung des Fahrzeuges sowie bei den beiden verantwortlichen Lehrkräften Hans-Jörg Thiel und Thomas Göbert. Hier hob er das besondere Engagement von Herrn Thiel hervor. Ebenso dankte er der Kfz-Innung Ziegenhain, vertreten durch Herrn Grögor, für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit, und nicht zuletzt dem Autohaus Bösser, vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Bachmann, für die Aufbereitung des Wagens und die Möglichkeit die Übergabe in ihren Räumen zu feiern. Außerdem galt sein Dank Frau Knauff von der hauswirtschaftlichen Abteilung des BerufsschulCampus Schwalmstadt, die zusammen mit Auszubildenden im Lebensmittelhandwerk mit leckerem Kuchen und herzhaften Blätterteigteilchen für das leibliche Wohl gesorgt hat.

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Die anwesenden Auszubildenden, unter denen auch eine Auszubildende war, nahmen die Gelegenheit wahr das neue Fahrzeug, das den Namen AZUBI 2 bekam, genau in Augenschein zu nehmen. Sie freuen sich schon darauf ihn im Unterricht eingehend zu überprüfen und daran zu arbeiten.

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Während der Übergabe des BMW 218i wurde Herr Jacob, KfZ-Meister im Autohaus Bösser, für seine 25jährige Tätigkeit für BMW mit einer Urkunde, die Frau Knebel überreichte, ausgezeichnet. Sie unterstrich hierbei, dass eine solch langjährige Mitarbeit in einem Unternehmen heutzutage nicht mehr die Norm sei und immer seltener werde. (Text: Heidrun Spenner)

Personen von links nach rechts: Herr Jacob (Bösser), Herr Liese (BerufsschulCampus), Herr Bachmann (Bösser), Frau Knebel (BMW Group), Herr Klinder (BerufsschulCampus), Herr Thiel (BerufsschulCampus), Herr Grögor (Kfz-Innung Ziegenhain)

BerufsschulCampus bleibt nachhaltig

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Bild: Nahmen die Urkunde stellvertretend für die Projektteilnehmer entgegen (v.l.): Hans-Jörg Thiel, Simone Gläser, Margot Schilling, Prof.Dr. Ralph Alexander Lorz sowie Mario Bechtel

Zum wiederholten Male wird der BerufsschulCampus als Umweltschule ausgezeichnet

Für die erfolgreiche Arbeit im Bereich Bildung wurde der BerufsschulCampus Schwalmstadt in Bad Hersfeld durch den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Lorz als hessische Umweltschule ausgezeichnet Mit dauerhaft verankerten Projekten aus dem Arbeitsfeld „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ konnte der Gedanke der Nachhaltigkeit weiter im Schulalltag verankert werden. Im Rahmen der diesjährigen Auszeichnungsveranstaltung wurden die Projekte „Gesunde Ernährung“ und „Elektromobilität“ besonders gewürdigt. Die Auszeichnung in Form einer Urkunde und einer Plakette wurde von der stellv. Schulleiterin Simone Gläser, dem Projektverantwortlichen Elektromobilität Hans-Jörg Thiel und den Koordinatoren Umweltschule Bernd Schmerer und Mario Bechtel entgegengenommen werden. 

Cafeteria

Bild: Schülerinnen und Schüler aus PuSch (Praxis und Schule)

Das Projektteam „Gesunde Ernährung“ um Gerda Altrichter und Barbara Krings bietet in der schuleigenen Cafeteria überwiegend Produkte an, die aus der Region stammen, die saisonal verfügbar sind bzw. fair gehandelt werden. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern produziert das Team zuverlässig Leckereien für Mitschüler und Kollegen – sowohl im Schulalltag als auch zu besonderen Anlässen.

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Bild: Auszubildende zum Kraftfahrzeugmechatroniker mit den verantwortlichen Lehrkräften Thomas Göbert und Hans-Jörg Thiel sowie dem Schulleiter Ralf Klinder

Seit einem Jahr steht am BerufsschulCampus außerdem ein Elektroauto zur Verfügung. Neben den Auszubildenden zum Kraftfahrzeugmechatroniker, die im Rahmen der dualen Ausbildung mit der Thematik vertraut gemacht werden, haben auch Lehrkräfte und Lernende der Fachoberschule und der Berufsfachschule die Möglichkeit, E-Mobilität anhand unterschiedlicher Ansätze (z.B. Antriebstechnik, Fahrphysik, Speichertechnologie, Programmierung, Finanzierung etc.) kennen zu lernen.

Auch beim nächsten Wettbewerb wird sich der BerufsschulCampus wieder mit spannenden Projekten beteiligen und das Profil als Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft stärken.

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